Hohe Nachfrage nach Lichtschutzmitteln

Annina Schopen,

BASF erhöht Kapazität für Kunststoffadditive

BASF will die Produktionskapazitäten für sterisch gehinderte Amine Lichtschutzmittel (HALS) an den Standorten Pontecchio Marconi, Italien, und Lampertheim (Bild) erweitern.

BASF-Standort Lampertheim © BASF

Im Rahmen eines mehrstufigen Investitionsplans plant der Konzern, die wachsende Nachfrage nach Lichtschutzmitteln für langlebige Kunststoffanwendungen zu bedienen. Die beiden Produktionsstandorte bedienen laut Unternehmensmitteilung Kunden auf der ganzen Welt.

Sonneneinstrahlung und künstliches Licht können die Unversehrtheit und Haltbarkeit von Kunststoffen beeinträchtigen, was zu einem Abbau der chemischen Bindungen in einem Polymer führt. Photodegradation führt zu Rissbildung, Verkreidung und einer Beeinträchtigung von Schlag- und Zugfestigkeit. Die HALS-Produkte Tinuvin, Chimassorb und Uvinul schützen laut BASF vor UV-Strahlung und seien zudem Inhibitoren des durch freie Radikale verursachten Abbaus. Diese Eigenschaften sollen dabei helfen, die Lebensdauer der Produkte zu verlängern.

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