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Bayer investiert in Aachener Forschungszentrum

Ein neues Katalysezentrum, das mit mehr als sieben Millionen Euro vom Bayer-Konzern gefördert wird, hat in Aachen seine Arbeit aufgenommen. "Um unsere Innovationskraft weiter zu stärken, unterstützen wir exzellente Leistungen und Talente auf wissenschaftlicher Ebene", so Peter Vanacker, Mitglied des Executive Committee von Bayer MaterialScience und Leiter der Business Unit Polyurethanes. "Wir halten das Innovationspotenzial nach wie vor für groß - und es ist unser Ziel, durch diese Forschungsarbeiten nachhaltig Wettbewerbsvorteile zu erhalten." Bis zu 16 junge Forscher werden dort in enger Kooperation mit Experten von Bayer MaterialScience und Bayer Technology Services Grundlagenwissen auf dem Gebiet der Katalyse erarbeiten.

Im September hatten die Bayer MaterialScience AG und die Bayer Technology
Services GmbH eine zunächst auf fünf Jahre angelegte, intensive Zusammenarbeit mit
der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen auf dem Gebiet
der Katalyseforschung vereinbart. Bayer MaterialScience will über diesen Zeitraum
insgesamt 6,05 Millionen Euro in das Forschungszentrum investieren, Bayer Technology
Services beteiligt sich zusätzlich mit 1,25 Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen und die RWTH Aachen haben insgesamt weitere 2,7 Millionen Euro zur Finanzierung der Infrastruktur beigesteuert.

"Die Entwicklung gänzlich neuer katalytischer Prozesse, wie wir sie in dem gemeinsamen Zentrum anstreben, öffnet viele Chancen und stellt gleichzeitig eine entscheidende wissenschaftliche Herausforderung für eine nachhaltige Entwicklung der stofflichen Wertschöpfungskette dar", erläuterte Professor Dr. Walter Leitner, wissenschaftlicher Leiter des neuen Zentrums. Die geplanten Forschungsprojekte beinhalten Fragestellungen zur Synthese niedermolekularer Polymerbausteine für Spezialkunststoffe oder die Erschließung alternativer Rohstoffquellen.

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In direkter Nachbarschaft zum Institut für Technische und Makromolekulare Chemie
(ITMC) der RWTH, stellt die Hochschule Laborräume am Standort Seffent/Melaten zur Verfügung. Der Labortrakt wurde mit Unterstützung des Landes NRW und der RWTH umfassend modernisiert und gemeinsam mit Bayer MaterialScience ausgestattet.

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