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Bewitterungsspezialist Q-Lab expan-diert am neuen Standort

Außen Denkmal, innen moderne, zweckmäßige Betriebsflächen. In einem denkmalgeschützte Gebäudeensemble, dem ehemaligen Ausbesserungswerk der Deutschen Bundesbahn in Saarbrücken-Burbach, hat sich die deutsche Q-Lab-Niederlassung eingerichtet.

Dr. Stefan Daiser (links) kann Kunden verschiedene Anlagen für ausführliche Bewitterungsversuche zur Verfügung stellen.

Das erst vor gut zwei Jahren in Düsseldorf gegründete Unternehmen, Tochter der Q-Lab Corp. in Ohio, USA, stehen damit nun erheblich erweiterte Möglichkeiten zur Verfügung. Damit will Geschäftsführer Dr. Stefan Daiser zum einen dem über Erwarten stark expandierenden Geschäft mit Anlagen zur Bewitterungssimulation Rechnung tragen, zum anderen sollen neue Angebote entwickelt werden. So sei man dabei, am neuen Standort ein Prüflabor zertifizieren zu lassen, um Bewitterungsversuche als Dienstleistung anbieten zu können. Außerdem werde der deutschen Niederlassung künftig eine größere Rolle bei technologischen Neu- und Weiterentwicklungen zukommen, erklärte Douglas Grossmann, Präsident und Gesellschafter der Muttergesellschaft Q-Lab Corp. Zwar sei Deutschland nicht der größte Markt für Bewitterungstechnologie, trotzdem würden hier viele Prüfstandards für die weltweiten Märkte geprägt.

Bereits jetzt stehen dank der erweiterten Betriebsfläche in Saarbrücken Bewitterungsanlagen aller Bautypen für ausführliche Kundenversuche zur Verfügung. Darunter ist auch das wohl bekannteste und laut Unternehmen weltweit am meisten genutzte Schnellbewitterungsgerät QUV, aber auch beispielsweise Xenon-Prüfkammern der neuesten Generation.

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Auf den ersten Blick liegt Saarbrücken nicht in einem der industriel-len Ballungszentren der Republik. "Für Saarbrücken sprachen einerseits die gute Infrastruktur mit schneller Erreichbarkeit von sechs Ländern in Zentral-Europa, zum anderen die günstigen Standortkosten", erklärt Dr. Stefan Daiser. "Somit hat Saarbrücken für uns keine Randlage, sondern liegt verkehrstechnisch günstig." Zudem habe die Stadt Saarbrücken über ihre Gesellschaft für Innovation und Unternehmensentwicklung (GIU) unkompliziert und sehr schnell ein auf die speziellen Bedürfnisse zugeschnittenes Raumkonzept angeboten. Gründe genug für einen Umzug vom Rhein an die Saar.

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