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BMS: Joint Venture baut Chemieanlage in Ostdeutschland

Der transparente und hitzebeständige Werkstoff Apec wird unter anderem in der Automobilbeleuchtung, Lichttechnik, Elektroindustrie und in Haushaltsgeräten eingesetzt. Bayer bietet ihn vor allem für optisch anspruchsvolle Artikel an, die hohen Temperaturen standhalten müssen, zum Beispiel Linsen von Autoscheinwerfern, Gehäuse für Leuchten und Heißluftdüsen in Haartrocknern.

Das Absatzwachstum des Materials liegt nach Unternehmensangaben deutlich über dem des gesamten Kunststoffmarkts, das mittelfristig pro Jahr bei rund fünf Prozent erwartet wird. Produziert wird das material bei Bayer Materialscience im belgischen Antwerpen.

Hi-Bis in Bitterfeld stellt einen zentralen Baustein dafür her: Spezial-Bisphenole. Dafür hatte das japanisch-deutsche Gemeinschaftsunternehmen 2004 die erste Produktionsanlage in Betrieb genommen. Nun wurde angesichts der stetig steigenden Nachfrage die Kapazitätsausweitung erforderlich. Nach eigenen Angaben ist Bayer mit 10 Prozent an Hi-Bis beteiligt, die restlichen Anteile halten demnach der japanische Mischkonzern Mitsui & Co (35 Prozent) und dessen Tochterunternehmen Honshu Chemical Industry (55 Prozent). In Bitterfeld unterhält der Bayer-Konzern einen wichtigen Produktionsstandort. Auf dem Werksgelände sind auch andere Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie angesiedelt.

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