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Automotive-Werkstoffe

Katja Preydel,

Borealis: Kapazitätsausbau in Nordamerika

Borealis und Borouge haben die planmäßige Inbetriebnahme der neuen Compounding-Anlage in Taylorsville, North Carolina, im ersten Quartal 2019 bekanntgegeben. Die Anlageneröffnung ist für den 16. Mai 2019 angesetzt.

Borealis‘ neue PP-Compounding-Anlage in Taylorsville, North Carolina. © Borealis

Mit speziellen Produktionslinien für thermoplastische Olefine (TPO) und kurzglasfaser (SGF) verstärkte Verbundstoffe ist die Lage der im Südosten der USA angesiedelten Anlage ideal, um die immer höher werdenden Anforderungen an Polypropylen- (PP) Lösungen von OEMs und Tier 1-Kunden in der Region zu erfüllen, während die globale PP-Compounding-Kapazität von Borealis und Borouge um weitere 30 kt anwächst. Die knapp 5.000 m2 große Anlage mit Gleisanschluss eröffnet weitere Expansionsmöglichkeiten, um die steigende Nachfrage bedienen zu können.

„Das Personal im kaufmännischen Bereich und in der Produktentwicklung ist bereits bestens eingearbeitet, womit unser nordamerikanisches Automotive-Team das Wachstum unseres Automotive-Geschäfts in Nordamerika nun aktiv vorantreiben kann“, erklärt Lucrèce Foufopolous, Vorstandsmitglied für Polyolefine und Innovation & Technologie, Borealis. „Nach der mechanischen Fertigstellung der Anlage im Dezember wurden im Februar bereits erste Samples verschifft und mehrere Projekte mit führenden nordamerikanischen und europäischen OEMs fixiert.“

Die neue Anlage ist ein wichtiger Zuwachs zu Borealis‘ und Borouges globalem Netzwerk etablierter Compounding-Anlagen in Europa, China und Brasilien. Zu den ersten am Standort hergestellten Produkten zählen Materialien für Fahrzeug-Innen- und -außenanwendungen, die von wichtigen Kunden, wie zum Beispiel Daimler und der Volkswagen Gruppe, genehmigt und gelistet wurden. Im Einklang mit dem starken Engagement für die Automobilbranche hat Borealis sein Portfolio an Polypropylenen mit niedriger Dichte mit einem weiteren innovativen, Material für Innenanwendungen erweitert: Daplen EE058AI. „Das zu 10 % talkumgefüllte und elastomermodifizierte, hochreine Material entspricht den neuesten OEM-Anforderungen für geruchs-, emissions- und beschlagsarme Fahrzeug-Innenanwendungen und sorgt zudem für maßgebliche Gewichtseinsparungen“, erklärt Nicholas Kolesch, Head of Automotive Marketing, Borealis. „Es vereint ein ausgewogenes Verhältnis von Steifigkeit und Schlagzähigkeit mit herausragender Oberflächenästhetik und hoher Kratzbeständigkeit.“

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Borealis‘ Material Daplen EE058AI, das für Teile des neuen Škoda Scala verwendet wird, bietet Gewichtseinsparungen ohne Performanceeinbußen. © Škoda Auto

Das Material ist in allen Vertriebsregionen von Borealis und Borouge erhältlich und soll als nächstes Ziel weltweit zugelassen werden. Es wird auch auf dem bevorstehenden VDI-Kongress „Plastics in Automotive Engineering“ (PIAE) von 3. bis 4. April im Rosengarten-Kongresszentrum in Mannheim vorgestellt werden. Als einer der Goldsponsoren der Konferenz wird Borealis erste, bereits verfügbare Innenanwendungen, wie zum Beispiel Formteile für das untere Armaturenbrett, das Handschuhfach und die Mittelkonsole des neuen Škoda-Kompaktwagens „Scala“ sowie des neuen Stadt-SUVs „Kamiq“, präsentieren.

„Wir haben Daplen-Produkte bereits zuvor erfolgreich für ähnliche Bauteile verwendet, aber das neue Material EE058AI bietet noch nicht dagewesene Gewichtseinsparungen von bis zu 6,5 Prozent ohne Leistungseinbußen, womit wir unseren CO2-Fußabdruck senken und die Emissionsziele, zu denen wir uns verpflichtet haben, erreichen können“, ergänzt Luděk Bělka, Coordinator Development Dashboard, Škoda.

Borealis‘ thermoplastische und Langglasfasermaterialien der Daplen- und Fibremod-Paletten wurden auch für weitere Teile des Scala verwendet, wie zum Beispiel für Tür-Innenverkleidungen und den Armaturenbrett-Träger im Frontend-Modul. Das untere Armaturenbrett, das Handschuhfach und die Mittelkonsole des neuen Škoda Scala wurden aus Daplen EE058AI gefertigt, einem zu 10 % talkumgefüllten und elastomermodifizierten Polypropylen-Verbundstoff mit niedriger Dichte von Borealis, der Gewichtseinsparungen von bis zu 6,5 % im Vergleich zu früheren, 20 %-Talkum-Lösungen ermöglicht. Mit der neuen PP-Compounding-Anlage in Taylorsville baut Borealis seine globale Produktionskapazität für thermoplastische Olefine und kurzglasfaserverstärkte Materialien um weitere 30 kt aus.

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