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Borealis meldet Zahlen unter Vorjahresergebnis

Borealis, Anbieter in den Bereichen Basischemikalien, Kunststoffen und Pflanzennährstoffe, meldet für das erste Quartal 2013 einen Nettogewinn von 61 Millionen Euro im Vergleich zu 140 Millionen Euro im Vergleichsquartal 2012. Der Nettogewinn sei aufgrund geringerer Absatzmengen und Gewinne von Borealis' Joint Venture Borouge, bedingt durch einen planmäßigen Turnaround für routinemäßige Wartungsarbeiten, sowie infolge des schwachen Markts für das europäische Polyolefingeschäft gesunken. Der Geschäftsbereich Basischemikalien inklusive Pflanzennährstoffe hingegen konnte seine positive Entwicklung fortsetzen und übertraf die Ergebnisse des Vergleichsquartals 2012.

Die Nettoverschuldung stieg um 173 Millionen Euro, was auf die Akquisition von Dexplastomers und eine Dividendenzahlung an die Eigentümer von Borealis zurückzuführen ist. Mit einer Verschuldungsquote von 47 Prozent zum Ende des ersten Quartals sei das Unternehmen jedoch finanziell weiterhin stark aufgestellt.

Die Inbetriebnahme der neuen semi-kommerziellen Polyolefin-Katalysatoranlage laufe planmäßig. Verschiedene Katalysator-Chargen wurden bereits erfolgreich im unternehmenseigenen Polymerlabor und in den Pilotanlagen getestet. Derzeit laufe die Vorbereitung auf das Qualifikationsverfahren, das im zweiten Quartal an Borealis' wichtigsten kommerziellen Produktionsstandorten gestartet werden soll. Die zweite Linie der Katalysatoranlage, die sich auf die Entwicklung neuer Katalysatoren konzentrieren wird, wurde im ersten Quartal 2013 fertiggestellt.

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Mark Garrett: "…Anlagen in Europa weiter optimieren…"

Borouge, Borealis' Joint Venture in Abu Dhabi, habe die geplanten Turnarounds in den Borouge 1- und 2-Crackern und den Polyethylen- und Polypropylenanlagen sicher und wie geplant abgeschlossen. In allen Anlagen wurde der Betrieb nach dem Turnaround wieder aufgenommen. Die Produktion habe mittlerweile wieder ihr normales Niveau erreicht. Gestartet worden sei die letzte Phase der Vorbereitung auf die Inbetriebnahme der Borouge 3-Expansion, mit der die jährliche Produktionskapazität der integrierten Polyolefinanlage bis Mitte 2014 von derzeit 2 auf 4,5 Millionen Tonnen steigen soll. Das neue Borouge-Innovationszentrum in Abu Dhabi werde im Laufe des Jahres fertiggestellt, es soll den Wertschöpfungsansatz von Borouge unterstützen sowie die Entwicklung innovativer Kunststofflösungen fördern, um sämtlichen Kundenanforderungen gerecht werden zu können. Um das Unternehmen auf die Erweiterung vorzubereiten, kündigte Borouge weiters die Eröffnung von fünf neuen Verkaufsbüros im asiatischen Raum an.

Anfang März gab Borealis den Abschluss der Übernahme des in Geleen ansässigen Spezialprodukte-Herstellers Dexplastomers VOF von DSM Nederland BV und Exxonmobil Benelux Holdings BV bekannt. Dexplastomers gehörte als 50/50-Joint Venture Royal DSM und der Exxonmobil Chemical Company und wurde inzwischen in Borealis Plastomers umbenannt.

Bereits im Januar 2013 kündigte Borealis Investitionsprojekte in Stenungsund, Schweden, und Porvoo, Finnland, mit mehr als 45 Millionen Euro Gesamtvolumen an. Diese Vorhaben sollen die regionalen Versorgungs- und Supportkapazitäten von Borealis stärken, indem sie die Energie- und Produktionseffizienz vorantreiben und das Produktionsergebnis weiter verbessern, um noch hochwertigere Produkte liefern zu können.

"Obwohl der größte Turnaround in der Geschichte von Borouge stattfand und der europäische Polyolefinmarkt weiterhin schwach war, lag unser Gewinn über den Erwartungen", erklärt Mark Garrett, Vorstandsvorsitzender von Borealis. "Unser Basischemikaliengeschäft lieferte weiterhin gute Ergebnisse, was unsere Strategie bestätigt, diesen Bereich weiter auszubauen. Wir werden unsere Anlagen in Europa optimieren, um auch in Zukunft auf diesen volatilen Märkten gewinnbringend wirtschaften und wachsen zu können, und dabei gleichzeitig unsere langfristige Strategie weiter verfolgen."

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