Brancheninformationen stärken

Marktspiegel Werkzeugbau in der Offensive

Während die meisten Unternehmen in der aktuellen Krise eher vorsichtig agieren, investiert die Initiative Marktspiegel Werkzeugbau in die Zukunft: Seit 1. Oktober ist zusätzlich Melanie Fritsch an Bord. Sie verantwortet die Marketing- und Vertriebsaktivitäten.

Melanie Fritsch verantwortet seit 1. Oktober 2020 die Vermarktungs- und Vertriebstätigkeiten der Marktspiegel Werkzeugbau eG. © Marktspiegel Werkzeugbau

Der Name dürfte dem einen oder anderen Brancheninsider bekannt sein: Melanie Fritsch war zuvor Redakteurin des Branchenmagazins Werkzeug und Formenbau. Hier hat sich die die 27-jährige eingehend mit technischen, organisatorischen, aber auch wirtschaftlichen Themen der Branche beschäftigt. Sie erklärt: „Wenn sich eines in meinen Recherchen der vergangenen Jahre klar herausstellte, dann, dass sich alle Unternehmer mit dem enormen Wettbewerbs- und Kostendruck konfrontiert sehen. Jeder von ihnen kämpft, um sich dauerhaft über Wasser halten zu können. Der Marktspiegel Werkzeugbau widmet sich diesem Thema und hat ein Konzept auf genossenschaftlicher Basis entwickelt, bei dem jedes Unternehmen aus der Branche dazu beitragen kann, die Zukunft zu sichern.“ Sie ist davon überzeugt, dass der Marktspiegel Werkzeugbau dazu beitragen kann, einerseits die Zukunftsfähigkeit des eigenen Unternehmens und andererseits die der gesamten Branche des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus im deutschsprachigen Raum zu stärken.

Ziel der Initiative Marktspiegel Werkzeugbau ist, die Branche mit systematisch besser und wettbewerbsfähiger zu machen. Darüber hinaus wird die Unternehmensentwicklung für die teilnehmenden Unternehmen messbar gemacht. Die Initiatoren sorgen somit für einen Unternehmensvergleich, schaffen Markttransparenz und geben den Mitgliedern konkrete praktische Handlungsempfehlungen an die Hand. Unter dem Motto „aus der Branche für die Branche“ will die Organisation in einer Genossenschaft nachhaltig sicherstellen, dass jedes Branchenmitglied an Zukunftsentscheidungen mitwirken und sich individuell einbringen kann.

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Bislang führten die Vorstandmitglieder Benedikt Ruf (Gindumac), Claus Hornig (Claho), Jens Lüdtke (Tebis) und Thomas Seul (VDWF) die Vermarktungs- und Vertriebstätigkeiten ehrenamtlich. Mit Einstellung einer Vollzeitkraft möchten sie der Entwicklung des Projekts mehr Durchschlagskraft verleihen, wie Jens Lüdtke erklärt: „Um ein Projekt zum maximalen Erfolg zu führen, reicht ehrenamtliches Engagement nicht aus. Hier braucht es viel mehr Dynamik. Deshalb investieren wir in eine Vollzeitkraft, die fokussiert und mit Leidenschaft den Kontakt zur Branche sucht. Mit Melanie Fritsch sehen wir hier großes Potential. Sie verfügt über Erfahrung und über ein großes Netzwerk. Wir freuen uns sehr, dass sie nun mit an Bord ist und gemeinsam mit uns den Marktspiegel Werkzeugbau weiterentwickelt.“

Melanie Fritsch, ehemalige Redakteurin des Branchenmagazins Werkzeug und Formenbau ergänzt die Arbeit des Vorstands. Von links: Benedikt Ruf, Melanie Fritsch, Jens Lüdtke, Prof. Dr. Thomas Seul und Dr. Claus Hornig. © Marktspiegel Werkzeugbau

Melanie Fritsch übernimmt in ihrer neuen Position eigenverantwortlich die Aufgaben der Vermarktung und des Vertriebs des Dienstleistungsportfolios der Marktspiegel Werkzeugbau und wirkt gemeinsam mit dem Vorstand maßgebend an der Erweiterung des Leistungsportfolios und der Produktentwicklung mit. Darüber hinaus ist sie ab sofort direkte Ansprechpartnerin für Interessenten sowie alle Genossenschaftsmitglieder, Sponsoren und Förderer.

Marktspiegel Werkzeugbau ist eine Initiative zur Schaffung einer neuen branchenspezifischen Kennzahl für die Zukunftsfähigkeit des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus. Sie will Werkzeug-, Modell- und Formenbauern schnell und einfach zu mehr Branchenwissen zu verhelfen, um konkrete Maßnahmen für die Zukunftsausrichtung umsetzen zu können.

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