Branchenverband mit Kontinuität

Neuer Vorstand der Kunststoff- und Gummimaschinen-Bauer

Anlässlich ihrer Mitgliederversammlung wählten die Vertreter der Mitgliedsfirmen des VDMA Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen ihren neuen Vorstand für die Amtsperiode 2018 bis 2021. Vorsitzender bleibt Ulrich Reifenhäuser, Geschäftsführender Gesellschafter der Reifenhäuser Gruppe. Außerdem dabei sind

Der neue Vorstand des Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen plant die Themen der nächsten Jahre. (Bild: VDMA)
  • Michael Baumeister, Brückner Maschinenbau,
  • Lutz Busch, Kampf Schneid- und Wickeltechnik,
  • Sandra Füllsack, Motan Holding,
  • Uwe Rothaug, Kurtz,
  • Gerold Schley, Battenfeld-Cincinnati Germany,
  • Peter Schmidt, Troester,
  • Christoph Steger, Engel Austria,
  • Peter Steinbeck, Windmöller und Hölscher,
  • Frank Stieler, Kraussmaffei Group,
  • Olaf Weiland, Kautex Maschinenbau,
  • Rainer Zimmermann, Azo.
  • Peter Steinbeck, Geschäftsführender Gesellschafter der Windmöller und Hölscher

wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Das höchste Lenkungsgremium des VDMA Kunststoff- und Gummimaschinen startet in die neue Amtsperiode unter wirtschaftlich guten Bedingungen. Nach einem Wachstum der deutschen Produktion um 4,1 Prozent im Jahr 2017 – das entspricht 7,7 Milliarden Euro – prognostiziert der Branchenverband für das laufende Jahr 3 Prozent Wachstum.

Eckdaten zur wirtschaftlichen Lage der Maschinenbauer in der Kunststoff- und Gummiindustrie. (Bild: VDMA, Quelle: VDMA / Statistisches Bundesamt)

Standardisierung digitaler Schnittstellen
Ein wichtiges Strategiethema für die Verbandsarbeit werde die Standardisierung digitaler Schnittstellen auf europäischer Ebene sein. „Die Mitglieder des Fachverbandes werden weiterhin aktiv an der Gestaltung der Standards mitwirken, die unter dem Dach von Euromap, dem europäischen Komitee der Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen, entwickelt werden. „Wenn wir die Vorteile der Digitalisierung von Produktionsprozessen in vollem Umfang ausschöpfen wollen, kommen wir an Standards über die gesamte Prozesskette nicht vorbei“, erklärt Frank Stieler. „Wenn wir weltweit anerkannte Standards setzen wollen, müssen wir außerdem schnell sein.“

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Circular Economy als Schwerpunktthema zur K 2019
Der gemeinsame Auftritt von VDMA und Mitgliedsunternehmen auf der K 2019 wird diesmal im Zeichen der „Circular Economy“ stehen. Der Werkstoff Kunststoff gerät mehr und mehr in den Fokus der öffentlichen Meinung und auch der EU-Politik. Daraus resultierende Veränderungen im Verbrauchermarkt werden – vielleicht schneller als erwartet – auch Auswirkungen auf den Maschinenbau nach sich ziehen. Ulrich Reifenhäuser, Vorstandsvorsitzender des Fachverbandes, skizziert die gemeinsamen Ziele für die nächste K: „Auf einer K müssen wir niemanden von Kunststoff als hervorragendem Werkstoff überzeugen. Wir wollen Bewusstsein schaffen dafür, was Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie bedeutet und welche Rolle der Maschinenbau dabei spielt. Wir wollen außerdem die Partner der Circular Economy zum Dialog einladen. Denn nur gemeinsam werden wir anstehende Aufgaben wie zum Beispiel das Erreichen höherer Recyclingquoten oder die Verbesserung der Abfallwirtschaft weltweit meistern.“

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