Branchenverband wächst

Kunststoffland mit Aktionen und Personen

Ihre Mitgliederversammlung Ende Juni auf dem Düsseldorfer Messegelände lockte mit Berichten und Zukunftsthemen sowie Vorstandswahlen. Auf besonderes Interesse stießen Berichte über Aktivitäten in Themenfeldern wie dem Dialog mit der Politik, Digitalisierung und Industrie 4.0, Rezyklate und Biokunststoffe, Leichtbau und Qualifikation oder den konkreten Initiativen zur Gewinnung von Fachkräften oder zur Imagestärkung der Branche gerade mit Blick auf die neue EU-Kunststoffstrategie.

Der neue Vorstand von Kunststoffland NRW (v.l.) Peter Barlog, Barlog Plastics, Jörg Ulrich Zilles, Quarzwerke, Michael Wiener, DSD – Duales System, Torsten Urban, Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW, Reinhard Hoffmann, Gerhardi Kunststofftechnik, Patrick Glöckner, Evonik Industries, Rolf Saß, Engel Deutschland, Hermann Bach, Covestro. Es fehlen: Christian Hopmann, IKV an der RWTH Aachen, Axel Tuchlenski, Lanxess. (Bild: Messe Düsseldorf)

Das Programm scheint zu passen, da im Vereinsjahr 2017/2018 neue Mitglieder gewonnen wurden, darunter Henkel, Wefapress oder TÜV Süd Chemie. Insgesamt meldet der Verein aktuell 157 Mitglieder, Tendenz steigend. Wie eine Mitgliederumfrage bestätigte, seien vor allem das Thema Nachhaltigkeit und die Möglichkeit zur Vernetzung bzw. der Erfahrungsaustausch untereinander sehr wichtig.

Wahlen zum Vorstand: Kontinuität und Erneuerung
Neben den inhaltlichen Schwerpunkten standen Vorstandswahlen an. Einstimmig wiedergewählt wurde Reinhard Hoffmann, Gerhardi Kunststofftechnik, als Vorsitzender. Patrick Glöckner, Evonik Industries, bisher bereits Mitglied des Vorstands, übernimmt als Nachfolger von Hans-Jürgen Schmidt, Quarzwerke, die Funktion des Schatzmeisters.

Als Mitglieder des Vorstandes ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden Torsten Urban, Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW und Axel Tuchlenski, Lanxess Deutschland. Neu im Vorstand sind Jörg Ulrich Zilles, Quarzwerke, und Michael Wiener, DSD – Duales System. Besonders mit der Wahl von Michael Wiener als Experten zum Kunststoffrecycling setze der Verein klare Zeichen: Gefordert ist jetzt der Schulterschluss aller relevanten Akteure der Wertschöpfungskette, um den aktuellen Herausforderungen im Kontext der EU-Kunststoffstrategie gerecht zu werden.

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Zu diesem Thema passt die bereits geplante Veranstaltung „EU-Kunststoffstrategie – Kunststoff neu denken? – Chancen für unsere Industrie, Kunden und Anwender“ am 10. Oktober 2018 beim Unternehmen Sase in Iserlohn.

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