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Bürkle-Chef Bender geht in Ruhestand

Nach 20 Jahren als Chef der Robert Bürkle GmbH ist Hans-Joachim Bender zum 31. März 2013 als Geschäftsführer des Mittelständlers ausgeschieden.
Der Ingenieur bleibt allerdings Gesellschafter der Firmengruppe. Der neuen Geschäftsleitung um Unternehmenssprecher Renato Luck steht der 69-Jährige bis Jahresende beratend zu Seite. Auch behält der Karlsruher vorerst seine Ehrenämter im Vorstand des VDMA Holzbearbeitungsmaschinen und im Verband der Metall- und Elektroindustrie Südwestmetall sowie in der Vollversammlung der IHK Nordschwarzwald.
Der gebürtige Hanauer ist seit 1993 Geschäftsführer und seit 1997 Mitgesellschafter und Sprecher der Geschäftsleitung der Robert Bürkle GmbH. Für seine unternehmerischen und beruflichen Leistungen wurde Bender vor vier Jahren mit der Wirtschaftsmedaille des Landes ausgezeichnet.
Aktuell befindet sich der Schwarzwälder Anlagenhersteller auf Diversifizierungskurs. Neben den angestammten Märkten der Holz- und Elektronikindustrie, strebt Bürkle in neuen Geschäftsfeldern wie der Photovoltaik die Marktführerschaft an. Bender gilt als geistiger Vater dieser Unternehmensphilosophie. In seiner Ägide ist es dem Maschinenbauer gelungen, die Kernkompetenzen Pressen, Laminieren und Beschichten auf verschiedenste Anwendungsmethoden zu übertragen. So stellen  Bürkle-Anlagen heute neben Holzwerkstoffen, Solarmodule, Kreditkarten, Leiterplatten, Faserformteile und Dämmplatten her.

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Hans-Joachim Bender

Zudem wurden in den zurückliegenden 20 Jahren bei Bürkle in Freudenstadt in eine Reihe von Großbearbeitungsmaschinen investiert, Montagehallen, Technikgebäude und Innovationszentrum gebaut. Außerdem übernahmen die Freudenstädter die Firmen Wild in Rietberg und Junker in Paderborn. Schließlich gründete der Mittelständler Bürkle Shanghai und Bürkle Hangzhou.
Bender hat in den 60-er Jahren an der Technischen Universität Karlsruhe Maschinenbau studiert. Seine erste Stelle trat er bei der Degussa (heute Evonik) in Frankfurt als Rationalisierungsingenieur an. In den 70-er Jahren folgten mit Dossenheim und Schwäbisch Gmünd weitere Stationen innerhalb des Chemieunternehmens. Der Bürkle-Gesellschafter arbeitete als Betriebsleiter und nahm unter anderem mehrere Produktionen in Betrieb. 1976 wechselte Bender zur Badischen Maschinenfabrik Durlach GmbH (BMD), Karlsruhe, wo er unterschiedlichste Geschäftsbereiche leitete und ausbaute. 1989 wurde er zum alleinigen BMD-Geschäftsführer bestellt, verantwortlich für 60 Millionen Euro Umsatz und 500 Mitarbeiter. 1993 wechselte der leidenschaftliche Automobilliebhaber, Skiläufer und Segler zur Robert Bürkle GmbH.

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