Continental expandiert weiter

Contitech investiert 20 Millionen in ungarischen Standort Nyiregyhaza

Contitech baut sein Engagement in Ungarn aus. In den vergangenen eineinhalb Jahren investierte der Industriezulieferer nach eigenen Angaben rund 20 Millionen Euro allein in den Standort Nyíregyháza. Dafür entstanden eine zweite Mischerlinie für Kautschuk und eine Produktion für Schläuche, die in Heizungs- und Kühlungsanwendungen von Automobilien eingesetzt werden.

Eine neue Anlage zur Herstellung von Luftfederbälgen (Kalander) sei fast fertiggestellt. Zusätzlich entstand ein Lagerhaus für Kautschukmischungen, ein Logistikzentrum für Luftfedern und Schlauchleitungen ist im Bau. Die ungarische Regierung habe die Investitionen mit mehr als 6 Millionen Euro unterstützt. Entstanden seien insgesamt mehr als 200 neue Arbeitsplätze. Insgesamt sind am Standort Nyíregyháza nun etwa 500 Mitarbeiter beschäftigt. Weitere Stellen sollen mit Hochlaufen der Anlagen entstehen. Insgesamt weist Contitech an seinen drei Standorten in Ungarn rund 5000 Mitarbeiter nach.

Das neue Logistikzentrum für Kautschukmischungen, von dem aus auch die anderen ungarischen Standorte beliefert werden, hatte im Dezember 2017 den Betrieb aufgenommen. Die neue Mischerlinie arbeitet zurzeit im Testbetrieb. Die Schlauchproduktion ist bereits angelaufen, ihre Kapazität soll in diesem Jahr verdoppelt werden. Und auch das gemeinsame, 4500 Quadratmeter große Lagerhaus für Schläuche und Luftfederbälge soll bis zum Frühjahr fertig werden.

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