Schall Messen

Die Nabe der Kunststoffwelt

Fakuma lässt Zahlen für sich sprechen. Prall gefüllte Messehallen in Friedrichshafen markieren vom 13. bis 17. Oktober 2015 das Zentrum der Kunststoff-Technik. Die vom Messeveranstalter Schall organisierte Leistungsschau der Branche wird voraussichtlich einmal mehr zur Nabe, um die sich die Innovationen der Branche drehen.

Fakuma 2015

Internationalität am Bodensee ist im kleinen Rahmen vorgegeben – die Fakuma findet quasi am Dreiländerdreieck Schweiz-Österreich-Deutschland statt. Aber auch darüber hinaus zieht die Messe internationale Austeller an: Aus mindesten 35 Ländern kommen laut Veranstalter die knapp 1800 Aussteller – und die mehr als 45.000 erwarteten Besucher aus noch weit mehr Nationen. Damit steuert die Fakuma in ihrer 24. Auflage erneut auf Rekordkurs. Damit sieht der Veranstalter die Stellung der Messe als Branchenereignis „Nummer 1“ für Spritzgiess-, Extrusions- und Thermoform-Technologien in Europa und weit darüber hinaus bestätigt.

Mit dem anwenderorientierten Fokus auf die Kunststoffverarbeitung nehme die Fakuma eine Sonderstellung ein. Denn ähnlich gelagerte Fachmessen präsentieren sich eher „Kunststoff-polytechnisch“ und setzen folglich andere Schwerpunkte. Ergänzt wird das Messegeschehen mit einem integrierten Forum, in dem Institute und Unternehmen neue Entwicklungen vorstellen und diskutieren.

Mit Recht erwarten können die Besucher wieder eine Fülle von Neuheiten und Premieren bei Technologien, Verfahren und Anwendungen. Über einige berichtet diese Zeitschrift auf den folgenden Seiten. In diesem Zusammenhang gebührt natürlich auch den additiven oder generativen Verfahren – heute vielfach zusammengefasst unter dem Begriff 3D-Druck – eine hervorzuhebende Rolle, obwohl dieser Part bzw. dessen Vorfahren wie STL und Laser-Sintern schon seit über 20 Jahren zum Ausstellungs-Portfolio der Fakuma gehören, früher jedoch vor allem im Prototyping und in der Musterserienfertigung ihre Anwendung fanden. Ausgehend von der stark zunehmenden Materialvielfalt und speziell auf Funktionen zugeschnittenen Material-Eigenschaften, dürfte die Verbreitung der 3D-Verfahren rasant zunehmen und das Angebot an kunststoffverarbeitenden Fertigungsverfahren mehr als nur abrunden.

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Wie omnipräsent sich die Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung in der Branche etablieren konnte, verdeutlich die nochmalige Zunahme an ausländischen Hersteller und Anbieter.. Nach dem traditionell stärksten Aussteller-Kontingent aus Deutschland (925 Unternehmen) folgen Italien (102), Schweiz (97), Österreich (63), Frankreich (43), China (41), Portugal (27), Niederlande (25), Tschechien (20) und Türkei (17), womit Europa nach wie vor die führende Rolle innehat.

Jedenfalls sehen die Hersteller und Anbieter weltweit die Fakuma als die geeignete Business-Plattform an, um sich im hoch anspruchsvollen deutschen und europäischen Markt dem internationalen Fachpublikum präsentieren zu können.

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