5 Millionen Tonnen

Katja Preydel,

Domo: 225.000 Lkw-Ladungen Caprolactam ausgeliefert

Domo Chemicals, Hersteller von Polyamid-Lösungen, hat die erfolgreiche Lieferung von 5 Millionen Tonnen Caprolactam verkündet. Es wird seit 1942 am Standort Leuna in den Anlagen produziert. Diese Menge entspricht etwa 225.000 Lkw-Ladungen.

Seit 1994 produziert das deutsche Tochterunternehmen Domo Caproleuna in Leuna Caprolactam und Polyamid. In diesem Zeitraum wurden die Produktionskapazitäten schrittweise auf aktuell 176.000 Jahrestonnen erweitert.

Domo Chemicals produziert fünfmillionste Tonne Caprolactam © Dr. Wolfgang Kubak / DOMO Chemicals

Die Caprolactamherstellung hat am Standort Leuna eine 80-jährige Tradition. Bereits 1942 ging in Leuna die weltweit erste großtechnische Anlage zur Produktion von Caprolactam in Betrieb. Seitdem die Domo Gruppe im Jahr 1994 die Caprolactamanlagen übernommen hat, wurde die Technologie und das Verfahren kontinuierlich weiterentwickelt. In den letzten 20 Jahren konnte Domo Caproleuna die spezifischen Energieverbräuche im Mitteldruckdampf um 30 Prozent sowie im Niederdruckdampf um 40 Prozent absenken und so den Herstellungsprozesses stetig weiter optimieren.

Nachhaltigkeit stelle eine wichtige strategische Säule des Konzerns dar. Das Unternehmen habe sich dazu verpflichtet, bis 2030 einen Nullanstieg der CO2-Emissionen gegenüber 2019, eine Reduzierung der Kohlenstoffanteile im Energiemix von Domo um 15 Prozent sowie eine Reduzierung der Industrieabfälle um 7 Prozent anzustreben, hieß es.

© Dr. Wolfgang Kubak / DOMO Chemicals

„Über die letzten 3 Jahrzehnte haben wir den Caprolactam-Anlagenkomplex stets weiter ausgebaut und die Produktionsmengen umfangreich gesteigert. Der heutige Fokus liegt klar bei der Effizienzsteigerung und Energieeinsparung“, so Thomas Jende, Produktionsleiter für Caprolactam.

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© Dr. Wolfgang Kubak / DOMO Chemicals

Das wichtigste Vorprodukt für Polyamid 6

Caprolactam wird vor allem zur Herstellung von Polyamid 6 benötigt und in der eigenen, am Standort integrierten Polymerisation unter dem Markennamen Domamid und Technyl weiterverarbeitet. Domamid kommt als Basispolymer vorrangig für Engineering Plastics-, Textil- und für Folienanwendungen zum Einsatz.

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