digital networking days Nachhaltigkeit

Annina Schopen,

Einfärben von Bio-basierten Kunststoffen

Die Bedeutung von Bio-Kunststoffen wird weiter steigen. Sascha Klamp, Innovationsmanager bei Treffert, spricht bei den digital networking days Nachhaltigkeit am 27. September darüber, was beim Einfärben dieser Kunststoffe zu beachten ist.

Sascha Klamp, Innovationsmanager bei Treffert © Treffert

Bio-basierte Kunststoffe können teilweise oder komplett aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Des Weiteren können diese Biopolymere dahingehend unterschieden werden, ob sie biologisch abbaubar sind oder nicht.

Die Bedeutung von Biokunststoffen wird zukünftig weiter steigen. Gesellschaftliche Trends sowie Steigerungen der Rohölpreise versprechen ein kräftiges Wachstum. Es wird erwartet, dass die weltweite Produktionskapazität von bio-basierten Kunststoffen von 2 Millionen Tonnen im Jahr 2020 auf 2,9 Millionen Tonnen im Jahr 2025 steigt. Dabei stellen die biologisch abbaubaren Kunststoffe mit ca. 2/3 der Menge, den größten Anteil dar.

In Bezug auf das Einfärben von bio-basierten Kunststoffe sind folgende Punkte entscheidend für die Auswahl der Farbmittel:

• Ist das Material biologisch abbaubar?
• Die Anwendung bzw. das hergestellte Endprodukt und die daran gestellten Anforderungen.
• Welche regulatorischen Anforderungen werden an das Masterbatch gestellt?

Reach- und RoHS-konformität sind immer gegeben. Eine weitere Anforderung kann die Eignung für den Lebensmittelkontakt sein.

Über die digital networking days Nachhaltigkeit

Für die digital networking days Nachhaltigkeit haben sich die fünf Fachmedien Baugewerbe, INDUSTRIAL Production, KUNSTSTOFF MAGAZIN, LABO und materialfluss zusammengetan: Vom 27. bis 29. September widmen sich mehr als 30 Vorträge und Workshops dem Thema.

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Für alle, die sich für das Thema Nachhaltigkeit in der Kunststoffbranche interessieren, wird der 27. September besonders spannend: Hier gibt es unter anderem Vorträge vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, von BHS Sonthofen, Brabender, vom Kunststoff-Institut Lüdenscheid, von Treffert, Kiefel, vom Fraunhofer IOSB-INA zusammen mit Cuna Products, von Arburg, Gindumac, Witosa und Stasskol.

Davor, danach und dazwischen können die Teilnehmer sich untereinander vernetzen, austauschen, die Referenten kennenlernen und sich spontan digital verabreden.

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