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EM-Gold und weitere Medaillen für Team Kunststoff bei der Slalom-Kanu-EM

Jan Benzien und Sideris Tasiadis freuen sich über EM-Gold und -Silber im Canadier-Einer. (Fotos: Jochen A. Meyer, DKV)

Eine Klasseleistung zeigte das Team Kunststoff bei der diesjährigen Kanu-Slalom-Europameisterschaft: Mit einmal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze konnten die deutschen Kanuten mit ihrem Abschneiden im polnischen Krakau mehr als zufrieden sein.

Europameister im Canadier-Einer wurde der Leipziger Jan Benzien, der sich damit seinen ersten internationalen Einzeltitel sicherte. Knapp dahinter folgte der Olympiazweite Sideris Tasiadis aus Augsburg auf Rang zwei. "Ich habe das richtige Maß zwischen Sicherheit und Risiko gefunden", freute sich Benzien im Zieleinlauf. Im Anschluss paddelte Sebastian Schubert nach einer Leistungssteigerung in der unteren Hälfte noch zu Platz drei im Kajak-Einer. Im Hinblick auf die widrigen Trainingsumstände aufgrund des Weichsel-Hochwassers zeigte auch er sich hochzufrieden: "Ich hatte nicht den perfekten Einstieg in den Lauf, aber dann war es ein cooles Racing."

Die tollen Einzelresultate der DKV-Sportler wurden durch die Team-Wettbewerbe abgerundet: Im Canadier-Einer gewann die Mannschaft um Tasiadis, Benzien und Franz Anton die Silbermedaille hinter dem Team aus der Slowakei, während die Kajak-Herren um Hannes Aigner, Sebastian Schubert und Fabian Dörfler Silber hinter Tschechien holten. Am Abschlusstag ging dann noch die Bronzemedaille an die deutsche Zweier-Canadier-Mannschaft u.a. mit Franz Anton/Jan Benzien. DKV-Chefcoach Michael Trummer zog daher auch eine positive EM-Bilanz für Team Kunststoff: "Drei Medaillen in den olympischen Disziplinen, davon einmal Gold, sind beim ersten ernsthaften internationalen Kräftemessen in dieser Saison ein sehr ordentliches Ergebnis. Das gibt uns Rückenwind für den Start in die Weltcupsaison und die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Prag."

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