Energieeinsparung mit Erfolg

Plus 15 Prozent bei Oni

Für das Geschäftsjahr 2016 meldet die Oni Wärmetrafo GmbH gemeinsam mit der Tochter Oni Temperiertechnik Rhytemper GmbH überaus positive Zahlen und wichtige Ereignisse. Das vorläufige Ergebnis weist für beide Unternehmen gemeinsam einen Umsatzzuwachs von mehr als 15 Prozent auf 70 Millionen Euro aus. Dementsprechend wurde die Belegschaft auf 430 Mitarbeiter aufgestockt. Auch für 2017 sei die Auftragslage bereits sehr gut. Das erfolgreiche und solide Wirtschaften spiegelt sich in einem Bonitätsindex von 123 – ein Wert, den nur 0,08 Prozent der vergleichbaren Unternehmen erreicht.

Oni will auch im laufenden Jahr wachsen. Dazu werden die erst im Jahr 2013 erheblich erweiterten Betriebsflächen am Stammsitz Lindlar nochmals ausgebaut, ebenso wie bei der Tochter Rhytemper in Großröhsdorf. (Bild: Oni)

Ein Grund für den anhaltenden und noch gestiegenen Erfolg seien auch neu gewonnene Vertriebspartner in verschiedenen europäischen und außereuropäischen Ländern. Unter anderem wird aktuell die Präsenz auf den asiatischen Märkten mit Schwerpunkt China erheblich ausgebaut.

Neue Serviceleistungen für Oni-Kunden erweitern den Bereich After-Sales. So soll das Service-Tool Procon ein Plus an Betriebs- und Produktionssicherheit bietet. Neue Entwicklungen bei Kompakt-Kältemaschinen mit natürlichem Kältemittel wurden während der K 2016 präsentiert. Hier wird, ähnlich wie dank weiterer Entwicklungen zum Thema Industrie 4.0 für den einfachen Datenaustausch zur Verbesserung von Qualitätssicherung und Prozesssicherheit, mit zusätzlichen Wachstumsimpulsen gerechnet.

Anzeige

Am Standort Lindlar, an dem zuletzt im Jahr 2013 eine neue Produktionshalle mit Verwaltungstrakt und 4500 Quadratmeter Gesamtnutzungsfläche eingeweiht wurde, stehen weitere Investitionen in Millionenhöhe an. So ist der Bau eines weiteren Verwaltungsgebäudes mit 2300 Quadratmeter und eine Produktionserweiterung um 1300 Quadratmeter Nutzfläche in Vorbereitung.

Die Tochtergesellschaft Oni Temperiertechnik Rhytemper in Großröhrsdorf entwickelt sich nach Unternehmensangaben ebenso erfolgreich wie die Muttergesellschaft. Mit dynamischen Mehrkreistemperiersystemen verzeichnete man 2016 ein Umsatzplus von etwa 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das 2008 neu bezogene Firmengebäude, mit seinerzeit bereits auf Zuwachs bemessenen Produktions- und Büroflächen, platzt in der Zwischenzeit aus allen Nähten. In den nächsten Wochen steht der Umzug in neue Geschäftsräume an. Die Grundstücksfläche vergrößert sich auf fast das Dreifache (11.000 Quadratmeter) und die Nutzfläche für Büros und Produktion im ersten Schritt um etwa 50 Prozent. Neuentwicklungen im Bereich Hochtemperatur-Werkzeugtemperierung sollen das Geschäft auch im laufenden Jahr überdurchschnittlich wachsen lassen.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige