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Erema: Neues Kundencenter und neue Technologie

Mit einer technologischen Neuerung für das integrierte Recycling und Compoundig wartete Erema anlässlich der Eröffnung seines neuen Customer Centres am Unternehmenssitz Ansfelden bei Linz auf. Am 22. Juni 2012 besuchten laut Unternehmen rund 400 Gäste aus allen fünf Kontinenten, darunter 70 Mitglieder des Recyclerverbands EuPR die Veranstaltung und konnten live erleben, welche Möglichkeiten moderne Recyclingtechniken bieten.

Manfred Hackl, einer der beiden Geschäftsführer, wies in seiner Begrüßung auf die 29-jährige Erfolgsgeschichte des Recycling-Pionierunternehmens hin. So habe die Änderung von einer vorwiegend technologisch geprägten Sichtweise hin zum stärkeren Fokus auf die Qualität des Endprodukts den Anstoß zur Errichtung des neuen Customer Centres gegeben. Keynote Speaker Ton Emans, Präsident des Recyclerverbands EuPR unterstrich die Wichtigkeit der anwendungsorientierten Qualitätssteigerung im Recycling-Sektor, da auch künftig mit einem stark wachsendem Aufkommen an Kunststoffabfällen zu rechnen sei.

Mit 5 Mio. Euro Investitionssumme wurden 1200 Quadratmeter Betriebsfläche realisiert. Hier werden sieben Anlagen mit modernen Kunststoff-Recycling-Technologien nicht nur gezeigt, sondern Kunden und Interessenten auch für Probeläufe mit eigenen Testmaterialien zur Verfügung gestellt. Sie können live erleben, wie aus diesen Materialien anspruchsvolle Regranulate entstehen. Um deren Qualität und Tauglichkeit für die Verarbeitung zu verifizieren, stehen eine Cast- und eine Blasfolienanlage zur Verfügung. Das bisher für Kundenversuche genutzte Research and Development Centre wird entlastet und kann die frei werdenden Kapazitäten verstärkt für Weiter- und Neuentwicklung der Anlagentechnologie nutzen.

Als technologische Neuheit präsentierte Erema im Rahmen der Discovery Days 2012 die Corema-Technologie, eine integrierte Lösung, die das Recycling und Compounding in einer Anlage kombiniert. Beteiligt ist hier das Unternehmen Coperion, das eine spezielle Variante seiner bekannten und weltweit eingesetzten Compoundig-Technologie beisteuert. Das soll Kunden eine Vielzahl neuer Möglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette eröffnen.

Das Recycling-Rohmaterial wird im bekannten Erema-Verfahren zu filtrierter Schmelze aufbereitet und in der Folge direkt dem gleichlaufenden Doppelschnecken-Extruder von Coperion zugeführt. Die gewünschten Füllstoffe können in höheren Mengen zudosiert werden, als dies bisher auf Erema-Recyclinganlagen möglich war. Produzieren lassen sich so maßgeschneiderte Kunststoff-Compounds für verschiedene hochwertige Anwendungen. Auch diese brandneue Technologie steht Kunden und Interessenten bereits für Versuche zur Verfügung.

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