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Erfolgreicher Innovationstag Sachsen-Anhalt

Enormer Kostendruck führt zu Neuerungen in der Spritzgusstechnologie. Das geht unter anderem aus einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM Halle, des Kunststoffnetzwerkes POLYKUM e.V. und der isw Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Dienstleistung mbH hervor, die auf dem Innovationstag des Landes Sachsen-Anhalt am 4. Mai 2009 - in Anwesenheit von zahlreichen Unternehmern, Wissenschaftlern und Vertretern aus den Landesministerien von Sachsen-Anhalt - in Halle vorgestellt wurde.

Im Mittelpunkt der Untersuchung, in der Unternehmen, aber auch universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen einbezogen waren, wurde nach dem Innovationsbedarf in der Spritzgusstechnologie Mitteldeutschlands gefragt. Die Studie, auf der Basis von Interviews geführt, erbrachte vielfältigen Ergebnissen, die insgesamt nicht nur die wirksame Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und den Unternehmen in Mitteldeutschland aufzeigten, sondern auch die positiven Effekte von Forschungskooperationen bestätigten. Als ein entscheidender Entwicklungsschwerpunkt im Technologiebereich in Mitteldeutschland bis 2015 wird - laut Studie- sowohl von Forschungseinrichtungen als auch von Unternehmen die Energieeinsparung angesehen.

Zu den abgeleiteten Handlungsempfehlungen dieser Untersuchung gehört beispielsweise die Schaffung eines europäischen Spritzguss-Standorte-Verbundes, der als ein wichtiger Schritt auf dem Wege zu einem europäischen Netzwerk für Kunststoffverarbeitung angesehen wird.

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Die Ergebnisse der Studie sind als Broschüre mit dem Titel Sachsen-Anhalt Land der Innovationen und Polymertechnologien publiziert.

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