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Eröffnung des Instituts für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH)

Foto (Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges): (v. l.) Prof. Dr. Wolfgang Bremser, Dipl.-Ing. Thorsten Marten, Prof. Dr.-Ing. Rolf Mahnken, Dr. Silvia Dohmeier-Fischer, Prof. Dr.-Ing. Volker Schöppner, Prof. Dr.-Ing. Guido Grundmeier, Prof. Dr. Thomas Tröster, Prof. Dr. Jörg Lindner, Prof. Dr.-Ing. Gerson Meschut, Prof. Dr.-Ing. Elmar Moritzer, Prof. Dr.-Ing. Werner Homberg, Karin Niggemeier. Es fehlt Prathannaa Packiyarajah (Vertr. d. Studierenden).

Mit einer Festveranstaltung am 24. Mai wird das Institut für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH) der Universität Paderborn im Auditorium maximum offiziell eröffnet. Das ILH als Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der Universität befasst sich mit Hybridbauweisen, die einen kostengünstigen und damit großserientauglichen Extremleichtbau ermöglichen. Dies führt zur erheblichen Einsparung von Ressourcen und Reduzierung z. B. der Kraftstoffverbräuche von PKW. Die Hybridtechnologie vereint völlig unterschiedliche Werkstoffe wie Metalle und faserverstärkte Kunststoffe in einer einzigen Komponente. Durch die auch lokal unterschiedliche Kombination der verschiedenen Werkstoffe können Strukturen, wie z. B. die Karosserie von Kraftfahrzeugen, gezielt an die äußeren Belastungen angepasst und damit extrem leicht gestaltet werden.

Die Hybridtechnologie unterscheidet sich fundamental von traditionellen Technologien, die sich mit der Verarbeitung eines einzelnen Materials wie Stahl oder Kunststoff beschäftigen. Bei Hybriden spielen die Wechselwirkungen zwischen den Werkstoffen und den unterschiedlichen Fertigungstechnologien eine überragende Rolle. Dies wirkt sich auf die Materialentwicklung, die Auslegung und Konstruktion der Strukturen, die zu kombinierenden Fertigungsprozesse, auf Reparatur- und Recyclingkonzepte und damit letztlich auf den gesamten Produktlebenszyklus aus.

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Diesen besonderen Herausforderungen Rechnung tragend, haben sich im ILH insgesamt 22 Arbeitsgruppen aus den verschiedensten Fachrichtungen der Natur- und Ingenieurwissenschaften zusammengeschlossen, um eine gemeinschaftliche und interdisziplinäre Forschung an Hybridsystemen zu betreiben. Damit besetzt das ILH einen zukunftsweisenden und gesellschaftlich bedeutenden Forschungsbereich in Deutschland. Die Universität setzt sich zum Ziel, die weitere Entwicklung des Leichtbaus mit Hybridwerkstoffen als zukunftsweisende Technologie in Deutschland maßgeblich mitzugestalten.

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