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Evonik erste MMA-Produktionsanlage nach dem Aveneer-Verfahren

Die Großanlage mit einer Produktionskapazität von 120.000 Tonnen soll Mitte 2015 in Betrieb gehen und bis zu 100 Arbeitsplätze in Mobile schaffen. Das Gesamtprojekt bedarf noch der Zustimmung der Gremien. Methacrylatmonomere und deren Folgeprodukte sind die Basis innovativer Produkte für ressourceneffiziente Lösungen etwa für den Leichtbau in der Automobilindustrie.

Das von Evonik entwickelte Verfahren soll mit einem verbesserten CO2-Footprint überzeugen. Die CO2-Prozessemissionen liegen nach Unternehmensangaben unter einer Tonne CO2 je Tonne MMA, was den bisherigen Wert nahezu halbiere.

Die Entscheidung für den künftigen Standort der ersten MMA-Anlage, die nach dem neuen Verfahren arbeiten wird, sei für Mobile (USA) gefallen, weil der nordamerikanische Standort von Evonik eine leistungsfähige Infrastruktur und die optimale Verfügbarkeit aller Rohstoffe und Energien biete. Zudem ermögliche die Lage im Golf von Mexiko eine weltweite Versorgung der Kunden auf dem Seeweg. Bisher produziert Evonik MMA an den deutschen Standorten Worms und Wesseling sowie im US-amerikanischen Fortier und dem asiatischen Schanghai (China).

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