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Evonik veröffentlicht exklusive Studienergebnisse zu Moral und Verantwortung in der Wirtschaft

Als außerordentlich bemerkenswert fällt eine aufwendige Betrachtung der Beziehungen zwischen Wirtschaft, Markt und Moral des technologiegetriebenes Unternehmens Evonik auf: Unter dem Titel "Gut - Böse" befasst sich die aktuelle Ausgabe des Evonik-Magazins mit dem Thema "Werte in der Wirtschaft". Exklusiv werden Standpunkte von Nicht-Technikern wie der ehemaligen Landesbischöfin Margot Käßmann, des tschechischen Ökonomen Tomás Sedlacek oder des Nobelpreisträgers Joseph E. Stiglitz vorgestellt. Ergänzt wird das mit den Ergebnissen der Huawei-Studie "Deutschland und China - Wahrnehmung und Realität" aus 2012.

Werte - ob soziale, ökonomische oder ökologische - sind derzeit das große Thema unserer Gesellschaft. Im Interview mit dem Publizisten Manfred Bissinger bezeichnet Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender Evonik Industries, sie als "lebenswichtig" für die Wirtschaft, denn "ohne einen klaren Werte-Kompass kann ein Unternehmen sich nicht zukunftsgerecht ausrichten und auch keine ökonomischen Werte schaffen." Mit der aktuellen Ausgabe des Unternehmensmagazins greift Evonik die Diskussion auf und führt sie weiter.

Neben Engel steht auch Margot Käßmann Bissinger Rede und Antwort. Im Exklusiv-Gespräch vertritt sie den Standpunkt, dass der Markt für die Menschen da sei und nicht für die Bereicherung einiger weniger. Im Anschluss setzen sich die Ökonomen Joseph E. Stiglitz, Robert J. Shiller, Tomas Sedlacek und David Graeber mit der Frage auseinander, ob Märkte moralische Grenzen brauchen. Themen wie Kosten der Ungleichheit und die ambivalente Wirkung der Finanzmärkte sind eingebettet in die Frage, ob es Gut und Böse in der Wirtschaft gibt.

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Auch im internationalen Dialog spielen persönliche und allgemeingültige Werte eine große Rolle: Das Evonik-Magazin druckt Auszüge aus einer bisher unveröffentlichten Studie zur gegenseitigen Wahrnehmung von Deutschen und Chinesen, die zeigt, dass die enormen wirtschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre in beiden Regionen bisher nicht oder nur oberflächlich wahrgenommen werden. Die Studie wirft Licht auf einseitige Darstellungen und Medienberichterstattung und will das gegenseitige Verständnis und Kennenlernen fördern.

Evonik-Vorstand Dr. Dahai Yu, zuständig für die Region Asien, tritt für eine neue Kultur des Vertrauens und der Verständigung ein. Denn hier gibt es laut Yu durchaus Nachholbedarf. Ein Beispiel: "Wenn ein Chinese Ja sagt, heißt das nicht unbedingt, dass er zustimmt, er sagt nur: "Ich höre zu.""

Das von Hoffmann und Campe produzierte Unternehmensmagazin der Evonik Industries AG präsentiert zwei- bis dreimal jährlich Themen, die weit über die Inhalte des international agierenden Spezialchemie-Unternehmens hinausgehen. Es erläutert aktuelle Fragen, Hintergründe und Megatrends und bildet das gesellschaftliche Engagement des Konzerns ab. Zeitgleich zum Heft erscheint die zugehörige iPad App Mit zusätzlichen Features wie Bildergalerien, Bewegtbild, Audio und Verlinkungen ergänzt sie das Magazin.

Online zu sehen ist das Magazin hier

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