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Fachmessen TerraTec und enertec in Leipzig

Vom 27. bis 29. Januar bilden die parallel stattfindenden Messen TerraTec und enertec den Messe-Auftakt für die deutsche Energie- und Umweltbranche. Die Energiemesse enertec verzeichnet sowohl bei Ausstellern als auch bei der Ausstellungsfläche ein Wachstum. Im Vergleich zur Vorveranstaltung sind 240 Aussteller (2007: 230) auf einer Bruttofläche von 15.000 Quadratmetern (13.600) - ein Plus von zehn Prozent - präsent.

"Die Anziehungskraft beider Messen resultiert aus der fruchtbaren Kombination von Energie und Umwelt", sagt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Messe, "beide Bereiche ergänzen sich auf ideale Weise." Zur Umweltmesse TerraTec kommen 310 Anbieter. Schwerpunkte auf rund 33.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind dezentrale Ver- und Entsorgungslösungen. 45 Fachveranstaltungen mit Gästen aus dem In- und Ausland begleiten die beiden Messen.

Ohne Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen kann Deutschland laut Adi Golbach, Geschäftsführer des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK), seine selbst gestellten Energie- und Klimaschutzziele bis 2020 nicht erreichen. "Deshalb setzt die enertec 2009 den Schwerpunkt auf die dezentrale Energietechnik. Der stark wachsende Ausstellungsbereich der dezentralen Energietechnik ist mit Motoren- und Anlagenherstellern, Komponentenherstellern und Dienstleistern breit aufgestellt. Führende KWK-Unternehmen wie Motorenwerke Bremerhaven, MTU Onsite, MWM, Siemens Turbomachinery Equipment oder Zeppelin Power Systems stellen ihre Innovationen vor.

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Top-Themen der TerraTec sind Ressourceneffizienz und dezentrale Abwasserlösungen. Im zweiten großen Ausstellungssegment "Wasser/Abwasser" geht es vor allem um dezentrale Technologien wie Kleinkläranlagen. Der Grund: Laut Experten sind heute insbesondere in dünn besiedelten ländlichen Gebieten dezentrale Lösungen oft eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative zu zentralen Konzepten.

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