News

Fakuma 2014 meldet über 50 Prozent Buchungsstand

Die 23. Fakuma - Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung findet zwar erst vom 14. bis 18. Oktober 2014 statt, sie wirft ihre Schatten aber bereits weit voraus. Laut Auskunft der Projektleiterin Annemarie Lipp, haben sich bis bereits mehr als die Hälfte der rund 1700 Aussteller des Jahres 2012 wieder angemeldet. Damit liegen die Zahlen über Plan, was angesichts der wirtschaftlich robusten Lage, in der sich die Kunststoff-Branche nach wie vor befinde, keine große Überraschung sei. Als Gründe dafür werden genannt, dass die kunststoffverarbeitende Industrie und die Ausrüster, also die Hersteller und Anbieter von Kunststoffmaschinen, Werkzeugsystemen und Prozess- sowie Materialfluss-Peripherie, zumeist international agieren und die Schwächen im deutschen sowie vor allem in den südeuropäischen Märkten durch anhaltend gute Exporte in alle Welt kompensieren können. das gelte  für die Märkte USA, Mittel- und Südamerika, Osteuropa und Afrika, die sich erholen, wachsen, neu formieren oder gar neu hinzukommen.

Schwierig sei die Lage weiterhin in den früher in Sachen Kunststofftechnik-Import starken südeuropäischen Ländern Griechenland, Spanien, Portugal und Italien. Das zeige sich vor allem bei Hochleistungs-Produktionssystemen und technischen Produkten, aber bei hochwertigen Haushalts- und Konsumgütern aus Kunststoffen. Umgekehrt sehen die etablierten, international tätigen Hersteller von Kunststoffmaschinen und Werkzeugen aus diesen Ländern speziell im Export ihre Chance, der Misere in den eigenen Ländern zu entfliehen. Dies erklärt auch die anhaltend hohe Beteiligung an der Fakuma 2014, zum Beispiel von italienischen Maschinen- und Werkzeug-Herstellern, die durch Innovation und Kreativität als auch durch Leistung und Standfestigkeit überzeugen wollen. Das gilt für die Hersteller von Spritzguss- und Thermoform-Werkzeugen aus Spanien und Portugal, denen die in diesen Ländern lange Tradition in diesem Sektor zugute kommt.

Anzeige

Die europäischen, vor allem aber auch die asiatischen Märkte seien durch weiter steigende Integrationsgrade bei Spritzgießteilen gekennzeichnet. Dabei spielen sowohl herkömmliche Inserts als auch mehr und mehr MIDs (Molded Interconnect Devices) eine zentrale Rolle. Sie stellen Werkstoffanbieter, die Metallverarbeiter sowie die Formen- und Werkzeugen vor große und vielschichtige Herausforderungen, was natürlich auch für die Hersteller von Spritzgießmaschinen gilt. Die aktuell-gängigen Stichworte dazu lauten Mikrospritzgießen und Mikrosystemtechnik.

Um den Ansprüchen der Aussteller und Fachbesucher voll gerecht zu werden, bemühen sich die ¿Fakuma-Macher¿ zum einen um die Präsentation eines vollständigen Technologie-, Verfahrens- und Produkt-Angebots. Zum anderen ist auch zur 23. Fakuma ein umfangreiches Begleitprogramm in Entwicklung, das aus Sonderschauen, Themenparks und dem Aussteller-Forum besteht, zu dem laut Veranstalter ebenfalls bereits zahlreiche Fest-Buchungen vorliegen.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

Fakuma eröffnet

Zentrum der K-Branche am Bodensee

Bereits kurz vor Mittag, als Bettina Schall die Fakuma offiziell eröffnet, drängen sich die Besucher in einigen Hallen. Wie schon in den Vorjahren meldet der Veranstalter ein komplett ausverkauftes Messegelände mit 85 000 Quadratmetern...

mehr...