Faserverbundtechnologie

Composites Europe mit Sonderflächen „Product Demonstration“ und „Industry meets Science“

Auch in diesem Jahr will der Veranstalter wichtige Unternehmen und Forschungsinstitute auf beiden Sonderflächen „Product Demonstration Area“ und „Industry meets Science“ präsentieren. Die Product Demonstration Area feiert in diesem Jahr, ebenso wie die Fachmesse für Verbundwerkstoffe, ein Jubiläum: Zum zehnten Mal darf hier getestet, erforscht und vor allem angefasst werden. Zu sehen geben soll es auf den Sonderflächen komplexe Prozesse sowie die Highlights aus der Composites-Welt.

„Industry meets Science" – ein wichtiger Ausstellungsbereich der Composites Europe. (Quelle: Reed)

Zu jeder Stunde wollen Aussteller auf der Product Demonstration Area in Halle 7 ihre Exponate und Verfahren demonstrieren. Zu den Ausstellern gehört zum Beispiel Evonik Industries, die unter anderem Antriebswellen aus Composit-Materialien produziert.

Das Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart ist mit seinen Bereichen Flugzeugentwurf, Leichtbau, Fertigungstechnologie und Windenergie in der Forschung und Lehre aktiv und wird sich ebenfalls auf der Sonderfläche präsentieren. Piekenbrink Composites liefert der Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie composite Einheiten vom Prototypen bis zur Serienproduktion.

Seit jeher auf der Product Demonstration Area vertreten ist das Solinger Unternehmen RH Schneidtechnik, das auf Lösungen für industrielle oder handwerkliche Schneidaufgaben spezialisiert ist. Die Verarbeitungstechnik der Zukunft für die Produktion von Teilen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) steht beim Arbeitskreis „Euro-RTM-Group“ im Mittelpunkt.

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Die Büfa-Gruppe sieht sich als Experte für hochwertige Verbundwerkstoffe und die entsprechende Maschinentechnologie. Das Unternehmen entwickelt innovative, zum Teil individuelle Systemlösungen inklusive Service, Technologie und Know-how.

Ergänzt werden die Vorträge und Demonstrationen mit der Product Demonstration Area Expo in Halle 3. Auf der Sonderfläche „Industry meets Science“, die es nach ihrer Premiere 2014 nun zum zweiten Mal geben wird, geht es um neue Entwicklungen und Highlights aus den Bereichen Prozesstechnik, Auslegung, Qualitätssicherung und Reparatur. Unter Beteiligung des Aachener Zentrums für integrativen Leichtbau (AZL), dem Institut für Textiltechnik (ITA), dem Institut für Kraftfahrzeuge Aachen (IKA), dem Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik (ISF), dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik (ILT), dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) und dem Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen wird die gesamte Wertschöpfungskette von der Faserherstellung bis zur Qualitätssicherung abgedeckt.

Insgesamt erwartet der Veranstalter zur Composites Europe 2015 vom 22. bis 24. September auf dem Stuttgarter Messegelände 450 Aussteller aus 30 Nationen und 11.000 Besucher. Im Mittelpunkt steht die Automatisierung der großserientauglichen Fertigungsprozesse von Composites-Bauteilen.

Den Auftakt bildet der „1st International Composites Congress (ICC)“, am 21.und 22. September 2015 im Internationalen Congresscenter Stuttgart.

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