Formenbau internationalisiert weiter

Zahoransky weiht Werk in Indien ein

Vorstand Ulrich Zahoransky weiht das indische Werk ein.

Der 2500 Quadratmeter große Neubau der indischen Tochter der Formenbauers Zahoransky AG wurde bereits Mitte November seiner Bestimmung übergeben. In der neuen Produktionsstätte in Tamil Nadu, Südindien, sollen 60 Mitarbeitern Spritzgießwerkzeuge für den indischen und asiatischen Markt produzieren. Langfristiges Ziel sei, auch aus Indien komplexe automatisierte Werkzeuge anzubieten.

Bereits jetzt ist nach Unternehmensangaben das indische Servicepersonal in der Lage, die Betreuung und Wartung von in Deutschland gebauten Werkzeugen in Indien und den asiatischen Ländern zu übernehmen. Damit sollen sich die Servicezeiten verkürzen und die Wartungskosten sinken. Das indische Werk ist Ansprechstation  für Kunden in ganz Asien. Dies vereinfache die Kommunikation aufgrund der nicht vorhandenen oder geringen Zeitverschiebung erheblich.

Die dortige Konstruktionsabteilung in Indien ist mit dem Stammwerk für den Formenbau in Freiburg vernetzt, so dass alle Herstelldaten von hier aus gesteuert werden können. Für globale Projekte sieht sich Zahoransky somit gut gerüstet. Mit den Standorten in Deutschland, Indien und USA können Kunden rund um die Uhr beraten und bedient werden.

Das neue Firmengebäude in Tamil Nadu ist als erstes Unternehmen in Südindien und siebtes in ganz Indien mit dem "IGBC Dreamfactory Platinum Award" ausgezeichnet worden. Ein "grünes" Gebäude hat einen geringen Wasserverbrauch und optimierte Energieeffizienz, wodurch weniger Abfall erzeugt wird und so die natürlichen Ressourcen geschont werden. Im Vergleich zu konventionellen Gebäuden entstehen auch gesündere Arbeitsräume für die Mitarbeiter.

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