Regionaler Kunststoffverband

Forschungsverbund ZWT erweitert technische Ausstattung

Die regionale Kunststoffindustrie profitiere immer stärker vom Forschungsverbund ZWT am Zentrum für Werkstoffe und Technik der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT), berichtete der Erste Vorsitzende des Vereins, Martin Burwinkel, Geschäftsführer von Burwinkel Kunststoffe in Mühlen. 

Bei einem Treffen des Arbeitskreises Spritzguss wurde die positive Entwicklung des Vereins ZWT vorgestellt. © ZWT

Er stellte im Rahmen eines Treffens des Arbeitskreises Spritzguss in Aschen bei Diepholz die positive Entwicklung des Vereins vor.

Martin Burwinkel informierte über einige zukunftsweisende Neuanschaffungen. Sie seien „ein erheblicher Mehrwert für die Vereinsmitglieder und die regionale Kunststoffindustrie“. Das ZWT in Diepholz verfüge jetzt zum Beispiel über ein neues Mehrachsen-Messsystem, das sich ideal für die Inspektion und Qualitätsprüfung eigne. Auch sei es dank einer weiteren Anschaffung nun möglich, aus Bauteilen CAD-Zeichnungen zu erstellen. Im Aufbau sei zurzeit die Technologie zur Mikroplastikanalyse in Lebensmitteln.

Einen neuen Arbeitskreis werde es künftig für Qualitätsmanagement-Beauftragte in den Unternehmen der regionalen kunststoffverarbeitenden Branche geben, so Martin Burwinkel. Denn Qualität spiele eine immer wichtigere Rolle. Da könne der Austausch untereinander allen Beteiligten helfen.

Der Forschungsverbund ZWT ist ein 2014 gegründeter Verein vorwiegend kleiner und mittelständischer Unternehmen. Ihm gehören aber auch Privatpersonen aus dem Umfeld der Kunststoffverarbeitung an. Die Mitglieder nutzen für sich und ihre Unternehmensentwicklung die Kooperation und den Informationsaustausch untereinander sowie das Know-how und die Einrichtungen des ZWT in Diepholz. Der Verein ist eine Weiterentwicklung des Arbeitskreises Spritzguss der „Wachstumsregion Hansalinie“.

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Das Zentrum für Werkstoffe und Technik ist eine Einrichtung der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik. Im Gebäude in Diepholz gibt es zwölf Labore, die mit aktueller Technik aus Bereichen des Maschinenbaus ausgestattet sind.

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