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Fraunhofer-Gesellschaft unter neuer Leitung

Prof. Reimund Neugebauer

Einen Schwerpunkt für die weitere Entwicklung von Fraunhofer sieht Professor Neugebauer darin, die wissenschaftliche Exzellenz zu sichern und zu stärken, aber auch die Flexibilität und Wandlungsfähigkeit einer Organisation wie Fraunhofer zu erhalten und zu fördern. "Wir müssen uns mit eigener Vorlaufforschung immer wieder neue Themengebiete erschließen, um auch künftig der strategische Partner für die deutsche Wirtschaft zu sein. Wichtig ist es, die wissenschaftliche Basis für eine nachhaltige Wertschöpfung in Deutschland zu schaffen." Das gelingt, wenn Produkte eine höhere Originalität und Qualität bieten als Waren, die in anderen Ländern gefertigt werden. Und wenn die Prozesse so gestaltet sind, dass man die Produktion in einem Hochlohnland halten kann. 21 Jahre leitete Neugebauer das Fraunhofer-Institut für Wperkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz, das er zu einem internationalen Partner der Automobil- und Maschinenbauindustrie ausbaute. Im Laufe der Jahre kamen die Standorte Dresden, Augsburg und Zittau sowie strategische Kooperationen in Südafrika und Italien hinzu. In Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen verlieh ihm die Technische Universität München die Ehrendoktorwürde. Der Ministerpräsident Sachsens Stanislaw Tillich würdigte das positive Wirken Neugebauers für die regionale Wirtschaft mit den Worten er sei ein "personifizierter sächsischer Standortvorteil". Tillich zeichnete ihn zum Abschied aus Chemnitz mit dem Sächsischen Verdienstorden aus, der höchsten Auszeichnung, die das Land vergibt.

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