Innovation Hub in Spanien

Annina Schopen,

GCR eröffnet Zentrum für ganzheitliche Entwicklungslösungen

GCR die Eröffnung eines spezialisierten Entwicklungszentrums in La Bisbal del Penedés (Tarragona, Spanien) angekündigt. Der Innovation Hub werde an kurzfristigen und langfristigen Lösungen arbeiten, um die Umweltauswirkungen von Kunststoffen zu minimieren.

GCR kündigte die Eröffnung eines Innovation Hubs für die gemeinsame Entwicklung von End-to-End-Entwicklungslösungen an. © GCR

2023 soll außerdem eine moderne 200.000 t-Recycling-Anlage eröffnet werden. Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens werden sich bis zum Jahr 2025 voraussichtlich auf 100 Mio. Euro belaufen.

Während Polymer-Neuware über wohldefinierte und gleichbleibende Eigenschaften verfügt, führt die Arbeit mit Rezyklaten oder die Suche nach Möglichkeiten zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks zu neuen Herausforderungen, welche Entwicklungsarbeit erfordern. Oftmals sind kundenspezifische Lösungen unter Beachtung von Abfallstrom und Endanwendung notwendig. Deshalb setzt GCR auf Co-Creation-Projekte im Rahmen partnerschaftlicher Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der neue Innovation Hub bündelt auf 2000 m2 das technische Fachwissen im Team von GCR. Zur Verfügung steht die notwendige technischen Ausrüstung zur Umsetzung von Projekten, angefangen von Idee und ersten Tests auf Pilotanlagen, bis hin zur Skalierung auf den Produktionsmaßstab.

Bestehende Kooperationen umfassen technische Institute, Maschinenbauunternehmen, Rohstofflieferanten, Abfalldienstleister, Kunststoffverarbeiter und Markeneigentümer. Außerdem bietet GCR ein Turn-Key-Projektmanagement. Ein Kunststoffverarbeiter sagt: „Wir senden Ihnen unseren gesamten Produktionsausschuss, denn die Qualität, die GCR dort herausholt, erreichen wir nie“.

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Die Ciclic-Polyolefin-Rezyklate basieren auf dem Upcycling vollständig rückverfolgbarer Abfallströme und erzielen bei einer zertifizierten Verbesserung des CO2-Fußabdrucks um 60 – 80% vergleichbare Materialeigenschaften wie Neuware. Die Granic-Mineralien-Masterbatches und Compounds können die Energiekosten bei der Verarbeitung um bis zu 30% reduzieren.

Zusätzlich zu einem umfassenden Sortiment bestehender Produkte vereint der Innovation Hub die Expertise von GCR in den Bereichen Technik und Verarbeitung, um Produkte kundenspezifisch anzupassen. Damit werden Lösungen für Herausforderungen wie die Verwendung von industriellen oder PCR-Abfällen oder die Verbesserung der Umweltbilanz ermöglicht. GCR kann den Wert von Abfallströmen steigern, beispielsweise durch Kompatibilitätsmittel oder die Beseitung von Gerüchen. Außerdem hat das Unternehmen Lösungen auf der Basis von biologisch abbaubaren Materialien entwickelt.

„Wir glauben fest daran, dass wir die Fähigkeit, Agilität und Zukunftsvision haben, um die Kreislaufwirtschaft deutlich voranzubringen“, sagt Santiago Sans, Innovation Director bei GCR. „Mit dieser Investition bringen wir unseren Glauben an die Kraft der Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Partnern innerhalb der Wertschöpfungskette zum Ausdruck.“

Für neue und nachhaltige Lösungen werden Veränderungen der traditionellen Abläufe in der Kunststoffindustrie notwendig sein; eine Kombination von Know-How, Umdenken und langfristiger Vision. Die Investitionen von GCR in den Innovation Hub und die neue Recycling-Anlage stellen neue Werkzeuge zur Verfügung um diese Veränderungen zu ermöglichen.

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