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Maschinenbau für China

LWB-Steinl und REP gründen Joint-Venture für China

Die beiden Gummi- und Elastomer-Spritzgießmaschinenhersteller LWB Steinl mit Sitz in Altdorf bei Landshut und REP International in Corbas bei Lyon werden ab sofort den chinesischen Markt gemeinsam bearbeiten. Dazu wurde das Gemeinschaftsunternehmen United Rubber & Plastic Machinery (Langfang) Ltd., kurz URP, für Vertrieb und Service, sowie die Herstellung von Spritzgießmaschinen gegründet. Das Unternehmen wird unter der Leitung von Wang Xiao Bo, dem bisherigen Geschäftsführer von REP-Peking, stehen. Die Allianz der beiden Unternehmen gilt exklusiv für den chinesischen Markt, außerhalb davon führen beide Unternehmen ihre eigenständige Geschäftstätigkeit uneingeschränkt weiter.

Wang Xiao Bo, der bisherigen Geschäftsführer von REP-Peking übernimmt die Geschäftsleitung der United Rubber & Plastic Machinery Ltd.

Produktionsstandort des neuen Gemeinschaftsunternehmens ist Langfang in der Provinz Hebei, rund 60 Kilometer südöstlich von Peking, wo LWB-Steinl bereits seit 2009 Gummi-Spritzgießmaschinen fertigt. Auf einer von 2.500 Quadratmetern Produktionsfläche werden in einem neuen Werk, dessen Fertigstellung bis Ende 2014 geplant ist, zunächst ausschließlich Maschinen für den chinesischen Markt produziert.

LWB und REP sind nach eigenen Angaben bereits seit vielen Jahren in China präsent. Überschneidungen beim Maschinenprogramm gebe es jedoch kaum, was einige Synergien biete. Die für den chinesischen Markt entwickelten Maschinen sollen sich hinsichtlich des Optionsumfangs und möglicher Sonderausstattungen klar von den europäischen Werksspezifikationen abgrenzen. Das Entwicklungskonzept sehe vor, Komponenten aus lokaler Produktion mit europäischem Know-how zu kombinieren. Ziel sei, die Anforderungen der lokalen Profil-Konfektionsbetriebe, und die Hersteller von Gummi-Formteilen wettbewerbsfähig abzudecken. Vorhandene Formen und Werkzeuge, die für REP- oder LWB-Maschinen ausgelegt sind, können in dieser neuen Maschinenserie weiterhin verwendet werden.

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"Der chinesische Markt stellt eine große Herausforderung mit enormem Potential dar. Um dieses entsprechend nutzen zu können, setzen wir auf die Synergien aus der Kooperation mit einem starken Partner" begründet Bruno Tabar, geschäftsführender Gesellschafter von REP den Entschluss zum Joint Venture und fügt hinzu: "Die Kunden werden von einem starken Lieferanten, der eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen anbietet, profitieren." "In der heutigen Zeit geht es doch darum, das Serviceniveau im Markt anzuheben, anstatt Ressourcen zu verdoppeln und damit Analogprodukte zu produzieren", ergänzt Peter Steinl, Geschäftsführer von LWB Steinl. "Dem gegenüber entstehen in China Jahr für Jahr immer wieder neue Maschinenhersteller, die versuchen, europäische Technologie zu kopieren, ohne aber gleichwertiges Verarbeitungs-Know-how mitliefern zu können. Auf der letzten Chinaplas konnte sich der Besucher ein Bild von einer Anzahl an Maschinen machen, die auf den ersten - und manchmal auch zweiten - Blick aussahen, wie die der namhaften Hersteller. Diesen Firmen wollen wir unsere Technologie entgegensetzen. Denn es gibt genug Argumente, die für die Originaltechnologie sprechen, und das erkennen inzwischen auch die chinesischen Gummiverarbeiter."

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