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Geschäftsentwicklung

Covestro hebt Prognose an

Im zweiten Quartal 2018 hat Covestro den Konzernumsatz aufgrund gestiegener Verkaufspreise und einer höheren Nachfrage im Vergleich zum Vorjahresquartal um 10,4 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro gesteigert. Die Absatzmengen im Kerngeschäft nahmen um 4,4 Prozent zu, wobei alle drei Segmente positive Wachstumsraten verzeichneten. Das Ebitda verbesserte sich um 16,2 Prozent auf 985 Millionen Euro. Das Konzernergebnis lag mit 604 Millionen Euro um 24,8 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Der Free Operating Cash Flow (FOCF) erhöhte sich um 14,1 Prozent auf 364 Millionen Euro. Aufgrund der starken Entwicklung hebt der Konzern die Prognose für das Gesamtjahr hinsichtlich der Kennzahlen Ebitda, FOCF und Roce (Return on Capital Employed an.

Die wichtigsten Geschäftskennzahlen auf einen Blick. © Covestro

Außerdem sollen die Investitionen für das laufende Jahr auf 650 bis 700 Millionen Euro erhöht werden. Das aktuelle Investitionsprogramm enthält Produktionserweiterungen für alle drei Segmente an verschiedenen Standorten. So wurde aktuell der deutliche Ausbau der weltweiten Folienproduktion für rund 100 Millionen Euro angekündigt, um die Nachfrage zu decken. Am spanischen Standort Tarragona werden rund 200 Millionen Euro investiert, um eine eigene Chlorproduktion aufzubauen und die bestehende Anlage für das Hartschaum-Vorprodukt MDI zu erweitern. Zudem werden die MDI-Kapazitäten in Brunsbüttel sowie die Polycarbonat-Produktion in Caojing (China) erweitert.

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Mittelfristig erwartet Covestro ein jährliches Mengenwachstum im Kerngeschäft von rund 4 Prozent. Damit will das Unternehmen weiter schneller wachsen als das globale Bruttoinlandsprodukt. Zugleich beobachtet Covestro die aktuellen geopolitischen Unsicherheiten.

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