Gesundheitsschutz und Sicherheit

ISO 45001 – Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Am 12. März 2018 wurde die Norm für Arbeits- und Gesundheitsschutz – ISO 45001:2018 – veröffentlicht, sie ersetzt den bisherigen Standard OHSAS 18001. Im Rahmen der Umstellung sind einige Neuerungen zu beachten.

Zeitplanung zur Umsetzung von ISO 45001. © Lloyd’s Register

Die neue Norm zielt auf Unternehmen, die Wert auf die nachhaltige Reduzierung von Arbeits- und Gesundheitsrisiken legen und dies auch nachweisen möchten. Ein Managementsystem für Arbeits- und Gesundheitsschutz nach der neuen Norm kann ein wirkungsvolles und sinnvolles Instrument dazu sein. Dabei ist die Norm für alle Unternehmen unabhängig der Größe und der Branche anwendbar.

Unternehmen, die bereits nach OHSAS 18001 zertifiziert sind, haben für die Umstellung ab Zeitpunkt der Veröffentlichung drei Jahre Zeit. Nach Ablauf der Umstellungsfrist verlieren alle OHSAS 18001 Zertifikate ihre Gültigkeit. Stichtag ist demnach der 11. März 2021. Lloyd"s Register empfiehlt, die Norm zeitnah „von der ersten bis zur letzten Seite“ zu studieren und zu verstehen. Es müssen mögliche Lücken im bisherigen Managementsystem identifiziert und ein Plan entwickelt werden, um sie zu beseitigen. Die Mitarbeiter sollten, ebenso wie bei anderen Zertifizierungen, frühzeitig involviert werden, um ein Verständnis innerhalb des Unternehmens zu erreichen.

Seit Juli 2018 ist Lloyd’s Register von der Ukas akkreditiert und kann entsprechende Zertifizierungen gemäß ISO 45001:2018 durchführen. Die Umstellung bzw. Migration kann während eines im Umstellungszeitraum geplanten regulären Betreuungsaudits durchgeführt werden. In diesem Fall ist das Ablaufdatum identisch mit dem des aktuellen OHSAS-Zertifikats. Findet das Migrationsaudit während einer Rezertifizierung statt, beträgt die Gültigkeit drei Jahre ab Ablaufdatum des bisherigen OHSAS 18001 Zertifikats.

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