Herausforderungen auf dem Verpackungsmarkt

Kooperation zwischen Hopf und Siepe

Die Kunststoffwerke Adolf Hopf, Nördlingen, und Siepe in Kerpen bei Köln arbeiten seit Jahresbeginn 2014 eng zusammen. Mit dieser neuen Kooperation wollen die beiden mittelständischen Verpackungshersteller verstärkt, innovativ und kundenorientiert die Herausforderungen des Verpackungsmarkts annehmen.

Das Produktprogramm der Hopf-Kosmetikverpackungen soll weiter ausgebaut werden. Damit bieten beide Unternehmen ihren Kunden neben den bewährten Produkten ein größeres und flexibleres Spektrum - beispielsweise an PET-Verpackungen - an. Ziel ist es, als Full-Supplier Bedarfe vom Massenmarkt bis zur High-End-Kosmetik abzudecken. Projekte für eine konkrete Zusammenarbeit der beiden inhabergeführten Unternehmen seien in mehreren Bereichen geplant und sollen in Kürze umgesetzt werden.

Das Unternehmen Hopf wurde 1896 im Thüringer Wald gegründet. Heute sitzt das Unternehmen in Nördlingen und produziert Kosmetikverpackungen aus Kunststoff wie Doppelwanddosen, dünn- und dickwandige Einwanddosen, Verschlüsse, Ovalflaschen, Rundflaschen, Ampullen- und Tropfflaschen. Lolomai Hipp führt das Familienunternehmen in der vierten Generation mit derzeit 170 Mitarbeitern.

Seit 135 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt Siepe mit Hauptsitz in Kerpen bei Köln Verpackungen aus Metall und Kunststoff. Zwei weitere Werke befinden sich in Eisenberg (Rheinland-Pfalz) und Staßfurt (Sachsen-Anhalt). Josef Siepe führt das mittelständische Familienunternehmen mit 290 Mitarbeitern in der fünften Generation. Sie fertigen Verpackungen, die für Füllgüter in unterschiedlichen Industriebranchen eingesetzt werden, besonders für Chemikalien, Farben, Lacke, Klebstoffe, Reinigungsmittel, Mineralöl, Nahrungsmittel sowie kosmetische und pharmazeutische Produkte.

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Aus Kunststoff werden zum Beispiel Rund-, Rechteck und Griffflaschen sowie Kanister und Fässer hergestellt. Dabei fasst die kleinste Verpackung 5 Milliliter, die größte 220 Liter. Anfang des Jahres wurde in Kerpen unmittelbar neben dem Stammgelände eine neue Produktionsstätte für Kunststoffverpackungen eröffnet. Hier werden auf Blasformmaschinen im Dreischicht-Betrieb Konsumverpackungen aus PE, PP und PET - in Standardausführungen und in individueller Ausführung - für Kunden im In- und Ausland hergestellt.

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