digital networking days Nachhaltigkeit

Annina Schopen,

Herausforderungen für die Fest-Flüssig-Trennung im chemischen Recycling

Christian Gassen, BHS Sonthofen, zeigt in seinem Vortrag bei den digital networking days am 27. September, wie effiziente Fest-Flüssig-Trennung im chemischen Recycling zu einem technisch funktionalen und ökonomisch sinnvollen Recyclingprozess beitragen kann.

Referent Christian Gassen, BHS Sonthofen © BHS Sonthofen

Kunststoffe immer wieder neu verwenden und somit einen geschlossenen Rohstoffkreislauf herstellen – das ist das Ziel, das mit den chemischen Recyclingverfahren verbunden wird. Vor allem bei PET gelingt es mit neuen, innovativen Prozessen Altkunststoffe in ihre chemischen Bestandteile zu zerlegen und daraus Recyclate qualitätsgleich zu Neuware herzustellen. Dabei gibt es einen entscheidenden Punkt: Über die Qualität der Endprodukte entscheidet die Reinheit der zurückgewonnenen Komponenten.

Bei den chemischen Recyclingverfahren werden die Kunststoffgegenstände nach einer mechanischen Zerkleinerung chemisch in ihre Grundbausteine zerlegt. Diese liegen in den Prozessflüssigkeiten gelöst vor und müssen mittels Fest-Flüssig-Trennung separiert werden. Dieser Schritt entscheidet maßgeblich darüber, ob die für einen erfolgreichen Recyclingprozess erforderliche Produktreinheit erreicht wird. Mit dem Einsatz effizienter Verfahren und Maschinen werden hohe Reinheiten bei geringem Ressourcen- und Energieverbrauch erzeugt – ein entscheidender Faktor, das chemische Recycling von Kunststoffen auf breiter Basis nutzbar zu machen.

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Im Vortrag soll ein Blick auf die Herausforderungen für das chemische Recycling geworfen werden und gezeigt werden, wie effiziente Fest-Flüssig-Trennung zu einem technisch funktionalen und ökonomisch sinnvollen Recyclingprozess beitragen kann.

Über die digital networking days Nachhaltigkeit

Für die digital networking days Nachhaltigkeit haben sich die fünf Fachmedien Baugewerbe, INDUSTRIAL Production, KUNSTSTOFF MAGAZIN, LABO und materialfluss zusammengetan: Vom 27. bis 29. September widmen sich mehr als 30 Vorträge und Workshops dem Thema.

Für alle, die sich für das Thema Nachhaltigkeit in der Kunststoffbranche interessieren, wird der 27. September besonders spannend: Hier gibt es unter anderem Vorträge vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, von BHS Sonthofen, Brabender, vom Kunststoff-Institut Lüdenscheid, von Treffert, Kiefel, vom Fraunhofer IOSB-INA zusammen mit Cuna Products, von Arburg, Gindumac, Witosa und Stasskol.

Davor, danach und dazwischen können die Teilnehmer sich untereinander vernetzen, austauschen, die Referenten kennenlernen und sich spontan digital verabreden.

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