Hochschulen, Konzerne, Mittelständler, Start-ups

Leichtbau für Landmaschinen und XXL-Bauteile

Das Projekt Transition der PFH Private Hochschule soll Synergien zwischen Unternehmen der Windenergie-, Agritechnik- und CfK-Branche herzustellen und so die Wirtschaft im Elbe-Weser-Dreieck stärken. Im März 2019, fand der erste Workshop am PFH Hansecampus Stade statt, bei dem sich Unternehmensvertreter untereinander sowie mit Forschern und den Experten des hochschuleigenen ZE Zentrum für Entrepreneurship austauschen konnten.

Branchenübergreifender Austausch in kleinen Arbeitsgruppen beim Auftakt-Workshop des Projekts Transition. © PFH

Windenergieanlagenbauer und Zulieferer, Hersteller von Landmaschinen und Karbontechnik-Unternehmen aus dem CfK Valley Stade brachten sich ebenso wie ingenieurwissenschaftliche Professoren und Entrepreneurship-Spezialisten der Hochschule in den Dialog ein. Außerdem zählten leitende Mitarbeiter des Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu den rund 40 Teilnehmern.

Aus extremen Gewichten von Landmaschinen resultieren immer häufiger Probleme bei der Straßenzulassung und verdichtete Ackerböden. Vor komplexen Herausforderungen stehen auch die Hersteller von Windkraftanlagen. Der Rotordurchmesser von Offshore-Windrädern ist mittlerweile so groß wie die addierte Spannweite zweier A380-Flugzeuge. Für die Montage solcher XXL-Bauteile sind intelligente Lösungen gefragt. Hier könnten die Erfahrungen mit Leichtbau und Automatisierung aus anderen Branchen helfen.

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In einer sich schnell verändernden Welt fällt es Unternehmen schwerer, von innen heraus mit eigenen Erfindungen, neuen Techniken und Methoden Schritt zu halten. Effektiver kann es sein, wenn Konzerne, Mittelständler und Start-ups, Forschungseinrichtungen, Politik und Gesellschaft gemeinsam an Innovationen arbeiten. Das Hochschulprojekt Transition – Transfer und Innovation in der Übergangsregion (Elbe-Weser-Dreieck) entwickelt und nutzt Synergien der Windenergie-, Agritechnik- und CfK-Branche. Ziel ist es, Kooperationen zwischen Unternehmen, Hochschule und Forschungseinrichtungen im Elbe- Weser-Dreieck und darüber hinaus anzuregen und zu begleiten und damit die Region insgesamt voranzubringen. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert das Projekt über eine Laufzeit von drei Jahren, das Gesamtvolumen umfasst mehr als 520 000 Euro. Im Rahmen des Projekts sind unterschiedliche Veranstaltungen und Treffen in der Hochschule ebenso wie vor Ort in den Unternehmen geplant.

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