Konzentration im Kunststoff-Markt

Ineos übernimmt BASF-Anteil an Styrolution

Die BASF gibt bekannt, dass Ineos ihren 50 Prozent Anteil am gemeinsamen Joint Venture Styrolution erwerben wird. Der Kaufpreis wird mit 1,1 Milliarden Euro angegeben. Eine Option für das Geschäft war bereits im Gesellschaftervertrag von 2011 enthalten. Die Transaktion bedarf der Zustimmung der Kartellbehörden. Bis zum Abschluss der Transaktion, der im 4. Quartal erwartet wird, handelt Styrolution als unabhängiges Unternehmen.

"Das Unternehmen behauptet sich erfolgreich gegenüber großen Produzenten aus Asien und dem Nahen Osten. Wir freuen uns, Styrolution vollständig in die Ineos-Familie aufzunehmen. Nach dem Kauf wird Styrolution als eigenständiges Unternehmen innerhalb von Ineos geführt werden und wie bisher agieren", sagte Chairman Jim Ratcliffe.

Styrolution wurde im Oktober 2011 als 50/50-Joint-Venture zwischen BASF und Ineos gegründet und bietet Styrolkunststoffe mit Schwerpunkt auf Styrolmonomer, Polystyrol, Standard ABS, und Spezialkunststoffen an. Abnehmerbranchen sind unter anderem Automobil, Elektronik, Haushalt, Bauwesen, Gesundheit, Spielzeug, Sport und Freizeit sowie Verpackung. 2013 betrugen die Umsatzerlöse nach Unternehmensangaben 5,8 Milliarden Euro, das Ebidata vor Sondereffekten 442 Millionen Euro. Beschäftigt werden rund 3200 Mitarbeiter, die 17 Produktionsstandorte verteilen sich auf zehn Länder.

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