Alpcluster 2020

Internationalisierung für KMUs

Eine Gruppe von 20 Cluster-Spezialisten aus Deutschland, Italien, Frankreich, der Schweiz und Österreich traf sich in Salzburg. Der Grund: Die in einem internationalen Projekt zusammengetragenen Werkzeuge, um Klein- und Mittelbetriebe bei ihren Internationalisierungsbestrebungen zu unterstützen, sollten an Fallbeispielen erprobet werden.

Das Treffen bildete den Abschluss des von September 2013 bis November 2014 laufenden EU-Projekts Alpcluster 2020 des Alpine Space Programms. Ziel dieses Projekts war die Unterstützung von Klein- und Mittelbetrieben im alpinen Raum bei der Internationalisierung. Die Bedarfe der Klein- und Mittelbetriebe wurden mit Hilfe von Befragungen und Workshops sowie durch eine Evaluierung vorangegangener Projekte ermittelt. Gleichzeitig wurden so mögliche Werkzeuge zur Verbesserung des Status quo zusammengetragen. Daraus leiteten die Projektpartner, Cluster und Netzwerke vorwiegend aus dem Kunststoffbereich, auch Empfehlungen für Politik und Wirtschaft ab.

Empfohlene Werkzeuge erprobt
Beim Abschlussworkshop in Salzburg wurden diese Werkzeuge an konkreten Fallbeispielen und möglichen neuen Projekten getestet. Der einhellige Tenor der Experten nach dem Workshop: Die empfohlenen Tools haben sich als passend heraus gestellt. Untersucht wurden Pilotprojekte, wie das Gründen und der Betrieb gemeinsamer Vertriebsniederlassungen im Ausland, gemeinsame clusterübergreifende Vertriebsstrategien, entsprechende Fördermittel, spezifische Veranstaltungen und entsprechende Trainingsmaßnahmen für Unternehmen. Wichtig, so ein Ergebnis, ist auf jeden Fall eine engere Zusammenarbeit der Akteure im gesamten Alpenraum, um die Schlagkraft von vielen kleinen Unternehmen und somit das Innovationspotenzial der Regionen voll ausschöpfen zu können.

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Der Workshop war eingebettet in die mit 450 Teilnehmern besuchte Alpine Space Konferenz, bei der die neuen Förderrichtlinien zum Programm Alpine Space 2014–2020 vorgestellt wurden.

Partner des Projekts Alpcluster 2020 waren Veneto Innovazione und Proplast, Regione Piemonte, Italien, Plastipolis, Frankreich, Swiss Plastics Cluster, Schweiz, Steinbeis Institut, Deutschland, und die Technologie- und Marketinggesellschaft – Clusterland Oberösterreich.

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