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Jumo wächst gegen den Trend

Bernhard und Michael Juchheim (v.l.) verfolgen ehrgeizige Wachstumspläne.

Gegen den Branchentrend ist die Jumo-Unternehmensgruppe, Fulda nach eigenen Angaben gewachsen. Der Messtechnikhersteller meldet für das angelaufene Geschäftsjahr ein Plus von rund 6 Prozent beim konsolidierten Umsatz und plus 6,5 Prozent bei der Zahl der Mitarbeiter auf 2140 zum Ende 2013. An den beiden Standorten in Fulda waren 1284 Personen beschäftigt. Der Branchenverband ZVEI meldete dagegen in der Gesamtbranche in Deutschland einen Umsatzrückgang für 2013 von 2,4 Prozent.

Das Ergebnis in absoluten Zahlen: Der Umsatz erreichte trotz der teils schwierigen Marktsituation in Europa 218 Millionen Euro. "Seit 2010 ist unser Umsatz damit um fast 22 Prozent gewachsen", erklärt der Geschäftsführende Gesellschafter Bernhard Juchheim. In Deutschland stieg der Umsatz entsprechend dem Durchschnittswert der Gruppe ebenfalls um 6 Prozent auf 161 Millionen Euro. Der Auftragsbestand erreichte zum Jahreswechsel knapp 44 Millionen Euro.

Die Exportquote des Unternehmens blieb bei 54 Prozent. Trotzdem wurde weiterhin in Fulda investiert. Rund 9,5 Millionen Euro flossen in neue Produktionsanlagen und Gebäude. Angekündigt wurde darüber hinaus der Aufbau eines komplett neuen Werks in Fulda für bis zu 600 Mitarbeiter. Dazu wurde unweit der beiden bestehenden Werke in Fulda ein 10 Hektar großes Grundstück erworben, auf dem ab 2015 als Ergänzung für die beiden bestehenden Werke abschnittsweise gebaut werden soll. Zudem werde die Vernetzung der internationalen Produktionsstätten weiter vorangetrieben, um deren jeweiligen Stärken vermehrt für die gesamte Gruppe nutzbar zu machen.

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Für 2014 gibt Michael Juchheim ehrgeizige Ziele vor: Obwohl die deutsche Elektroindustrie für das laufende Jahr nur mit rund 2 Prozent Wachstum rechnet, liegt das Ziel über die gesamte Unternehmensgruppe bei plus 8 Prozent auf 235 Millionen Euro Umsatz. Die Geschäftsentwicklung der beiden ersten Monate deute darauf hin, dass dieses Ziel erreichbar ist.

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