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Klöckner Pentaplast erweitert Produktionskapazität

Die Klöckner Pentaplast Gruppe hat angekündigt, ihre Produktionskapazität in Asien, Südamerika und Europa auszubauen. Dazu investiere man 39,6 Mio. Euro in die Standorte Suzhou (China), Cotia (Brasilien) und Santo Tirso (Portugal). Weltweit werden damit 137 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der einzige Hersteller von Hartfolien mit Fertigungsstandorten in Amerika, Asien und Europa.

In Brasilien sollen 1200 Tonnen zusätzlicher Beschichtungs- und Laminierungskapazität für die Produktion von PVdC-beschichteten und laminierten Verpackungsfolien für die pharmazeutische Industrie entstehen. Darüber hinaus werde die PVC-Kalandrier-Kapazität um 12.000 Tonnen für die Marktsegmente Pharma, Food, Druck, Karten und allgemeine Tiefziehanwendungen erweitert. Die zusätzliche Beschichtungs- und Laminierungskapazität soll ab Herbst 2013 zur Verfügung stehen, die zusätzliche Kalanderkapazität ab Frühjahr 2014 für Mattoberflächen ab Herbst 2014 für andere.

In Portugal ist zunächst zusätzliche Produktionskapazität für Polyesterfolien geplant, die vor allem in Lebensmittel- und Verbrauchsartikelverpackungen eingesetzt werden. Dazu soll im Winter eine neue Extrusionslinie  in Betrieb gehen Mit den 5,5 Mio. Euro Investitionsvolumen ergebe sich eine Kapazitätssteigerung um 8.000 Tonnen.

Wie bereits angekündigt, will Klöckner Pentaplast im Frühjahr 2013 in Suzhou seinen ersten Produktionsstandort in China eröffnen, an dem Verpackungsfolien für den wachsenden chinesischen Inlandsmarkt hergestellt werden sollen. In der ersten Betriebsphase werden Produktionsanlagen und Fertigungsleitsysteme sowie ein Forschungs- und Entwicklungslabor für die Produktion von TDO-Schrumpffolien entstehen. Die globale Fertigungskapazität für Schrumpffolien wächst in der Gruppe damit um 6.000 Tonnen. Das Investitionsvolumen liege bei 22,5 Mio. Euro.

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