Gütezeichen für vorbildliches Clustermanagement

Kunststoff-Cluster ausgezeichnet

Bei der Vergabe des „European Cluster Excellence Gold Label“ herrschen strenge Kriterien. Europaweit tragen nur 57 von mehr als 1000 bestehenden Clustern das Gütesiegel. In Oberösterreich gehören dazu seit kurzem der Kunststoff-Cluster und der Mechatronik-Cluster.

Freude bei den Beiräten und beim Cluster-Management über die erneute Gold-Label-Auszeichnung des Kunststoff-Clusters. Hintere Reihe (v.l.n.r.): Georg Steinbichler (Engel), Christian Wind (Wind), Markus Brunnthaler (Miraplast), Wolfgang Stadlbauer (FH Oberösterreich), Christoph Burgstaller (Transfercenter für Kunststofftechnik), Elfriede Hell (Hasco), Stephan Laske (Greiner Packaging), Rainer Weingraber (Wittmann Battenfeld). Vordere Reihe (v.l.n.r.): Manfred Hackl (Erema), Johann Huber (Lenzing Plastics), Harald Bleier (KC/ecoplus), Wolfgang Bohmayr (KC/Business Upper Austria), Elfriede Lottmann (Lottmann Fensterbänke). © pixory.at/Business Upper Austria

Die Prüfer attestierten den Cluster-Initiativen, dass durch die kontinuierliche gemeinsame Bearbeitung von Schwerpunktthemen wie Biokunststoff, Lebensmittelsicherheit, Digitalisierung im Bau oder 3D-Druck, Vertrauen und Innovationspotenzial aufgebaut wurde. Ein Augenmerk galt auch der Tatsache, dass einige Cluster bundesländerübergreifend agieren. Der Kunststoff-Cluster und der Mechatronik-Cluster werden von Ecoplus in Niederösterreich und der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria gemeinsam betrieben. Der Kunststoff-Cluster zählt 398 Mitglieder mit rund 60 000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz rund 16 Milliarden Euro. Der Exportanteil liegt bei 65 Prozent, der Anteil der Klein- und Mittelbetriebe bei 74 Prozent. Der Mechatronik-Cluster zählt 302 Mitglieder mit 52 000 Mitarbeitern und einem geschätzten Jahresumsatz von 21 Milliarden Euro. 84 Prozent sind kleine und mittelständische Unternehmen.

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