Kunststoffe in der Sanitärbranche

Hansgrohe eröffnet Technologiezentrum in Offenburg

Auf dem bestehenden Werksgelände eröffnete Armaturenhersteller Hansgrohe SE ein neues Kunststofftechnologiezentrum. Investiert wurden nach Unternehmensangaben 1,6 Millionen Euro.

Mit dem neuen Technikum bündelt Hansgrohe die Kunststofftechnik am Standort Offenburg. (Bild: Hansgrohe)

Auf etwa 1150 Quadratmeter sollen künftig 30 Mitarbeiter neue Verfahren testen und Spritzgießwerkzeuge konstruieren, bauen, bemustern und instand halten. „Wir sind hier in der Lage, auch sehr komplexe Spritzgießwerkzeuge selbst zu fertigen – und dies schnell, flexibel und in sehr hoher Qualität. Mit der Nähe zur Produktion vereinfachen wir die Prozesse und stärken so unsere Wettbewerbsfähigkeit“, erklärte Vorstandsmitglied Frank Schnatz. Seit Anfang Januar arbeite das ganze Kunststoffteam mit Werkzeugbau, Werkzeuginstandhaltung, Kunststoffspritzerei, sowie der Kunststoff-Galvanik unter einem Dach am Standort Offenburg.

In Offenburg befindet sich das größte Armaturen- und Brausenwerk von Hansgrohe. Mit etwa 50 Spritzgießmaschinen werden hier Brausen produziert. Zudem stellt das Unternehmen hier Brauseschläuche und Kunststoff-Kartuschen für Armaturen und Thermostate her.

Für das Jahr 2014 meldete das Unternehmen mit den Marken Axor, Hansgrohe, Pharo und Pontos mehr als 874 Millionen Euro Umsatz. Weltweit werden 3600 Mitarbeiter ausgewiesen, etwa zwei Drittel in Deutschland.

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