Mitgliederversammlung in Duisburg

Annina Schopen,

Kunststoffland NRW richtet sich neu aus

Auf der Mitgliederversammlung des Kunststoffland NRW standen die Wiederwahlen einiger Vorstandsmitglieder an, es wurden auch die Weichen für die künftige Ausrichtung gestellt.

Geschäftsführer Ron Brinitzer © Kunststoffland NRW

Endlich wieder in Präsenz, lautete der Tenor bei der diesjährigen Kunststoffland NRW-Mitgliederversammlung, die nach über zweijähriger coronabedingter „Präsenzpause“ endlich wieder live stattfinden konnte. Zahlreiche Mitglieder waren am 8. Juni 2022 der Einladung nach Duisburg zum Mitglied und Gastgeber ZBT (Zentrum für Brennstoffzellen Technik) gefolgt. Neben den inhaltlichen Schwerpunkten standen Wiederwahlen einiger Vorstandsmitglieder an.

Einstimmig bestätigt wurden Ines Oud (Simcon) als Vorsitzende des Vorstands, Dr. Patrick Glöckner (Evonik) als Schatzmeister, Michael Wiener (DSD - Duales System) als Mitglied des Vorstands. „Ich freue mich nicht nur über die Wiederwahl, sondern auch über die große Resonanz“, so die frisch wiedergewählte Vorsitzende. „Wenn mehr als ein Drittel der Mitglieder kommt, ist das ein gutes Zeichen und zugleich schlagender Beweis für die Lebendigkeit des Verbands.“

Oud sah darin auch eine Bestätigung in dem Kurs, den Vorstand und Geschäftsführer Ron Brinitzer für Kunststoffland NRW eingeschlagen haben und der von der Mitgliederversammlung in einer lebhaften Diskussion unterstützt wurde. „Kunststoffland NRW muss in seiner Arbeit politischer werden“, so Brinitzer. „Wir müssen aktiver die Interessen der Branche in die Politik transportieren. Das gilt umso mehr, weil die Bedingungen für die Mitgliedsunternehmen immer herausfordernder werden.“

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Zu diesem Zweck beschlossen die Mitglieder des Vereins erstmals politische Positionen, die den Rahmen für die künftige Arbeit bilden sollen. „Der von uns ausgerichtete High-Level-Empfang am Vorabend der K 2022, zu dem Bundeswirtschaftsminister Habeck kommen will“, so die Vorsitzende Oud und der Geschäftsführer Brinitzer, „bietet eine hervorragende Gelegenheit, Branche und Werkstoff in der Politik eindrucksvoll zu positionieren.“

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