Kunststofftechnik in Frankreich

Französische Unternehmen stark vertreten auf der Fakuma

Die kunststoffverarbeitende Industrie aus Frankreich ist auch in diesem Jahr auf der Fakuma vertreten. Mindestens 22 Unternehmen werden sich in Friedrichshafen präsentieren.

Frankreichs kunststoffverarbeitende Industrie ist mit 22 Ausstellern auf der Fakuma 2015 in Friedrichshafen vertreten.

Internationale Kontakte zu knüpfen ist das Ziel der französischen Aussteller, die sich in verschiedenen Messebereichen präsentieren werden. Die französische kunststoffverarbeitende Industrie setze vor allem auf eine umweltgerechte Gestaltung und Verwertung ihrer Produkte. Hierzu entwickelten sie neue „intelligente“ Textilien, Komponenten für erneuerbare Energien, Sensoren, biologisch verträgliche Prothesen, Lithium-Ionen-Batterien, gedruckte Schaltungen, Objekte mit Formspeicherung, Komponenten für das Automobil der Zukunft, flexible Flachbildschirme, LED, 3D-Drucker und innovative Verpackungen. Die Kunststoffverarbeitung ist nach Ansicht der Industrieförderung von strategischer Bedeutung für die französische Wirtschaft und Industrie.

Europaweit stehe Frankreich nach Deutschland an zweiter Stelle und mit vier Prozent des Marktanteils auf Rang sechs weltweit. Der Export von Kunststoffprodukten 2013 wurde mit 7,4 Milliarden Euro bewertet. Der Exportanteil der Branche ist um einen Prozentpunkt auf 26 Prozent des Umsatzes gestiegen. Die französische kunststoffverarbeitende Industrie erwirtschaftet 1,3 Prozent des BIP und stellt sieben Prozent der verarbeitenden Industrie. Zu ihr gehören über 100 Bereiche der Kunststoffproduktion und -anwendung.

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Bei der Wertschöpfung liege Frankreich mit 6500 Euro pro Tonne auf Platz eins weltweit gefolgt von Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Deutschland, Italien und Japan. Das im Export erfolgreichste Segment sind technische Teile mit einem Plus von 5,7 Prozent im Jahr 2013. Etwa 73 Prozent des Exports gehen in Länder der Europäischen Union, vor allem nach Deutschland, Großbritannien, Belgien, Italien und Spanien.

Ein Teil der französischen Aussteller präsentiert ihre Produkte und ihr Know-how ist auf Gemeinschaftsständen in den Hallen A7, A4 und B2.

Halle A4: Addikem und Addiplast
Halle A7: Dubosson, Duthel, Maintenance Moules, EMI, FPSA, Francem, GMP, Kantemir, Komax, Lugand Aciers, Plastipolios, PMG, Polytechs, Process, Seco Industries, Tecmaplast, VP Plast
Halle B2: Advances Solutions Molding France

Außerhalb des französischen Pavillons stellen in verschiedenen Hallen die Unternehmen CER, Cerfoils, Machines Dubuit, Adeka Palnmarole, MTS, Agiplast, Eukem SAS, AMP, Billion, Plastisud, Polymix, Bourbon Automotive Plastics, Transvalor und Treffert SAS aus.

Organisiert werden die Gemeinschaftspräsentationen von Business France, der französische Agentur für die internationale Entwicklung der französischen Wirtschaft. Aufgabe ist die internationale Unternehmensentwicklung, Exportförderung und Werbung, um Frankreich in das Interesse internationaler Investoren zu rücken. Die Agentur fördert die Attraktivität und das wirtschaftliche Image Frankreichs, seiner Unternehmen und seiner Regionen. Darüber hinaus verwaltet und entwickelt sie das internationale Freiwilligenprogramm in Unternehmen „VIE“ (Volontariat International en Entreprise). Business France entstand am 1. Januar 2015 aus der Fusion von Invest in France und Ubifrance. Das Unternehmen verfügt laut eigenen Angaben über 1500 Mitarbeiter in Frankreich und 70 anderen Ländern und wird zudem von einem Netzwerk aus öffentlichen und privaten Partnern unterstützt. Weitere Informationen unter www.youbuyfrance.com/de/

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