Bilanz der K-Branche

Meinolf Droege,

Kunststoffverarbeiter mit gemischter Bilanz 2020

Der Gesamtverband Kunststoff-verarbeitende Industrie (GKV) zog in seiner Jahreswirtschaftspressekonferenz am Aschermittwoch, 17. Februar 2021, eine Bilanz der Kunststoffverarbeitung in Deutschland für das Jahr 2020. Der Branchenumsatz sank um 5,6 Prozent auf 61,5 Milliarden Euro.

Menge und Umsatz in der der kunststoffverarbeitenden Industrie. © GKV

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in Deutschland 14,2 (-2,8 Prozent) Millionen Tonnen Kunststoffe verarbeitet. Die Anzahl der Beschäftigten ist um 4,1 Prozent auf 322.000 abgesunken.

Die bereits für 2019 festgestellte Ambivalenz zwischen Zuversicht und Unsicherheit bei den Unternehmen hat sich unter dem Eindruck der Corona-Pandemie noch verstärkt. So rechnet trotz stark gesunkener Umsätze im Jahr 2020 etwa die Hälfte der befragten Unternehmer im Jahr 2021 mit steigenden Umsätzen, jedoch mit sinkenden Gewinnen.

Im Rahmen der Pressekonferenz wurden aktuelle Herausforderungen der Branche und ihrer Segmente analysiert. Während für die Verpackungsindustrie und im Fahrzeug- und Transportsektor die Nachfrage im letzten Quartal 2020 wieder anzog, sorgen in diesen Bereichen aber mangelnde Rohstoffverfügbarkeit und gestiegene Rohstoffpreise dafür, dass die Entwicklung in den nächsten Monaten fragil bleibt.

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