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Kunststoffverpackungen: Branche mit Licht und Schatten

Gespalten ist die Situation in der Kunststoffverpackungsindustrie - so kann man die Ergebnisse der aktuellen Umfrage der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) für das 2. Quartal 2010 zusammenfassen. Demnach steigt der Saldo für die Umsatzerwartung gegenüber dem 1.¸Quartal von 8,1 auf 20,9 Punkte. Auch die Export-Situation wird positiver beurteilt als noch vor drei Monaten.

Probleme sehen die Kunststoffverpackungsproduzenten hingegen bei der Entwicklung ihrer Margen. Hier sinkt der ohnehin schon tiefrote Saldo von minus 25,8 Punkten im 1. Quartal auf minus 34,1 Punkte für das 2. Quartal des Jahres. 70 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit weiter steigenden Rohstoffpreisen im laufenden Quartal. Experten bestätigen diesen Trend. Der Preisanstieg besonders bei den Massenkunststoffen, in den ersten drei Monaten bis zu 30 Prozent, werde sich zumindest in nächster Zeit fortsetzen. Aus Sicht der IK-Mitglieder werden sich deshalb auch die Verkaufspreise im 2. Quartal erhöhen. Der Umfragesaldo steigt hier von minus 6,5 sprunghaft auf 22,3 Punkte. Allerdings ist die Erhöhung der Verkaufspreise nur zeitversetzt im Markt zu platzieren, was sich wiederum negativ auf die Renditesituation auswirken wird.

Der Ausblick für das 2. Quartal 2010 ist also insgesamt gespalten. Einerseits wird die eigene wirtschaftliche Entwicklung inklusive des Exports positiv beurteilt, aufgrund der weiter steigenden Rohstoffpreise rechnet die Branche andererseits nochmals mit Rückgängen bei den Margen.

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