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Lanxess: starkes erstes Quartal

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat im ersten Quartal 2008 einen Umsatz von 1,535 (1,711) Milliarden Euro erzielt. Bereinigt um Portfolio- und Wechselkurseffekte wurde der entsprechende Vorjahreswert um 8,1 Prozent übertroffen. Unbereinigt sank der Umsatz erwartungsgemäß um 10,3 Prozent.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen wuchs um 0,5 Prozent auf 220 (219) Millionen Euro. Dabei kompensierten Preis- und Mengensteigerungen die Auswirkungen der ungünstigen Rohstoffpreis- und Wechselkursentwicklungen deutlich. Im Vorjahr war noch der Ergebnisbeitrag von rund 10 Millionen Euro der mittlerweile abgegebenen Lustran Polymers-Aktivitäten enthalten.

Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg deutlich um 1,5 Prozentpunkte auf 14,3 Prozent. Der Konzerngewinn verbesserte sich signifikant um 13,2 Prozent auf 103 (91) Millionen Euro.

"Durch unsere konsequente Ausrichtung auf Premium-Produkte in führenden Marktpositionen haben wir in einem herausfordernden Marktumfeld erneut überdurchschnittliche Unternehmenserfolge erzielen können", so Vorstandsvorsitzender Axel C. Heitmann. Beim Umsatz habe der Konzern neben positiven Preiseffekten von
3,8 Prozent eine deutliche Volumenausweitung um 4,3 Prozent erzielt.

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In der Region Asien/Pazifik entwickelten sich die Umsätze gestützt durch die anhaltend positive Marktdynamik sehr erfreulich. Bereinigt wuchs der Umsatz hier um 25 Prozent. Unbereinigt lag der Konzernumsatz in der Region Asien/Pazifik mit 281 Millionen Euro um 6,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Anteil der Region am Gesamtumsatz erhöhte sich von 17,5 auf 18,3 Prozent. Zweistellige Wachstumsraten wurden in Indien, Japan und China erzielt.

In einem guten konjunkturellen Umfeld stieg der bereinigte Umsatz in Deutschland um 1,8 Prozent. Ohne Bereinigung um Portfolioeffekte ergab sich ein Rückgang um 9,2 Prozent auf 373 (411) Millionen Euro. Der Inlandsanteil am Gesamtumsatz stieg leicht von 24,0 auf 24,3 Prozent.

In der Absatzregion EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika ohne Deutschland) erreichte Lanxess bereinigt um Portfolio- und Wechselkurseffekte eine Umsatzausweitung um 5,9 Prozent. Insbesondere die Märkte in Westeuropa stützten das Wachstum, wobei Belgien einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich verzeichnete, gefolgt von Frankreich und Italien mit einstelligen Zuwachsraten. Osteuropa entwickelte sich ebenfalls positiv. Unbereinigt ging der Umsatz um 6,4 Prozent auf 552 (590) Millionen Euro zurück. Der Anteil der Region EMEA am Gesamtumsatz lag im Vergleich zum Vorjahr bei 36,0 nach 34,5 Prozent.

Der bereinigte Umsatz in der Region Amerika wuchs um 5,4 Prozent. Sowohl
Nord- als auch Lateinamerika trugen mit einstelligen Wachstumsraten zum Umsatzplus bei. Ohne Korrektur um Portfolio- und Wechselkurseffekte sank er um 19,8 Prozent auf 329 (410) Millionen Euro. Der Anteil der Region am Gesamtumsatz sank von 24,0 auf 21,4 Prozent.

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