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Lanxess: starkes Wachstum im dritten Quartal

Lanxess hat zum elften Mal in Folge sein Quartalsergebnis verbessert. Im dritten Quartal 2007 stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen auf 175 Millionen Euro. Dies entspricht einem Plus von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag bei 10,3 (9,7) Prozent und damit erstmals zu Beginn der traditionell schwächeren zweiten Jahreshälfte im zweistelligen Prozentbereich. Das operative Ergebnis (EBIT) konnte deutlich um 22,4 Prozent auf 104 (85) Millionen Euro angehoben werden. Das Konzernergebnis wurde zwischen Juli und September 2007 von 36 auf 75 Millionen Euro mehr als verdoppelt.

"Das ist unser bisher stärkstes drittes Quartal. Auf dieser Basis werden wir unseren nachhaltigen Wachstumskurs fortsetzen", so Axel C. Heitmann, Lanxess-Vorstandsvorsitzender.

Der Umsatz lag mit 1,705 Milliarden Euro leicht über dem Vorjahreswert von 1,691 Milliarden Euro. Bereinigt um Portfolio- und Währungseffekte erwirtschaftete LANXESS ein Umsatzplus von 6,0 Prozent. Dabei konnte LANXESS seine Preise um 1,6% und die Mengen um 4,4% steigern. Leicht unter dem Vorjahreswert lagen die Investitionen im dritten Quartal mit 59 (66) Millionen Euro. Für das Gesamtjahr rechnet LANXESS nach wie vor mit einem Investitionsvolumen von etwa 300 Millionen Euro. Die Nettofinanzverbindlichkeiten wurden gegenüber dem 31. Dezember 2006 auf 491 (511) Millionen Euro zurückgeführt.

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Zum 30. September verringerte sich die Anzahl der Mitarbeiter auf rund 14.659 von zuvor 16.481 Beschäftigten. Diese Entwicklung ist dabei größtenteils auf die Einbringung der bisherigen Business Unit Lustran Polymers in das mit dem britischen Chemiekonzern INEOS neu gegründete Joint Venture INEOS ABS (Jersey) Limited sowie die Abgabe der Borchers Gruppe zurückzuführen.

In Deutschland steigerte Lanxess den Umsatz um 5,3 Prozent auf 421 (400) Millionen Euro. Mit 532 (528) Millionen Euro verbesserte sich der Umsatz in der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) ohne Deutschland um 0,8 Prozent. In dieser Region profitiert Lanxess vom starken Wachstum in den osteuropäischen Märkten. Deshalb wurde im Oktober eine Vertriebsgesellschaft mit Sitz in Bratislava/Slowakei gegründet.

LANXESS geht für das vierte Quartal davon aus, dass sich das globale Wirtschaftswachstum mit regional unterschiedlicher Entwicklung fortsetzt. Während in den USA die Wachstumsdynamik nachlässt, wird die weltweite Chemiekonjunktur von der robusten Nachfrage in den Regionen Asien/Pazifik, Lateinamerika sowie der stabilen Konjunktur in Europa getragen werden. Vor diesem Hintergrund erwartet LANXESS für das Gesamtjahr unverändert ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 700 bis 720 Millionen Euro - im Vergleich zu 675 Millionen Euro in 2006 - und dies trotz des deutlich geringeren Ergebnisbeitrages von Lustran Polymers.

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