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Lanxess eröffnet neue Zentrale für Spezialkautschuk in den Niederlanden

Neue EDPM-Produktionsanlage in den Niederlanden.

Lanxess hat im niederländischen Sittard-Geleen den neuen Hauptsitz seines Geschäftsbereichs Keltan Elastomers eingeweiht. Ab sofort will das Unternehmen sein globales Geschäft mit Ethylen-Propylen-Dien-Monomer-Hochleistungskautschuken (EPDM-Kautschuke) der Marke Keltan von Gebäudekomplex auf dem Chemelot Campus aus steuern. Hier werden große Teile von Management, Verwaltung und Produktion sowie der Forschung und Entwicklung des weltweiten EPDM-Geschäfts gebündelt.

Investiert wurden nach Unternehmensangaben zwölf Millionen Euro, um die Hälfte der EPDM-Produktion auf die Keltan ACE-Technologie umzustellen. Damit könne im Vergleich zu herkömmlichen Technologien der Energiebedarf in der Herstellung erheblich reduziert werden. Zudem ermögliche das Verfahren neue EPDM-Typen.

Der Geschäftsbereich Keltan Elastomers beschäftigt an seinen Standorten in den Niederlanden, Deutschland, Brasilien, und den USA insgesamt rund 700 Mitarbeiter, davon 270 in Sittard-Geleen. Im chinesischen Changzhou errichtet der Konzern derzeit für rund 235 Millionen Euro die weltgrößte Anlage zur Herstellung von EPDM-Kautschuk. Die Inbetriebnahme ist für 2015 geplant, danach sollen allein hier jährlich 160.000 Tonnen EPDM-Hochleistungskautschuke hergestellt werden.

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