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Lanxess hebt Jahresprognose an

Die Lanxess AG hat ihren Wachstumskurs fortgesetzt und hebt seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2008 an. Erwartet wird ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 710 und 730 Millionen Euro. Aufgrund der führenden Marktpositionen und des regional diversifizierten Produktportfolios ist man zuversichtlich, eine operative Umsatzsteigerung für das laufende Geschäftsjahr zu erzielen. "Nach einem sehr erfolgreichen dritten Quartal können wir unsere Ergebnisprognose für 2008 anheben", so Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender der Lanxess AG.

Geschäftsentwicklung drittes Quartal 2008

Das operative Ergebnis (EBITDA) vor Sondereinflüssen stieg im Berichtsquartal deutlich um 9,1 Prozent auf 191 (175) Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen wuchs trotz der anhaltenden Schwäche des US-Dollar um 0,2 Prozentpunkte auf 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,4 Prozent auf 1,814 (1,765) Milliarden Euro. Bereinigt um Portfolio- und Wechselkurseffekte ergab sich ein starkes operatives Umsatzwachstum von 13,6 Prozent.

Das Konzernergebnis lag im Quartal bei 56 Millionen Euro, nach 75 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Grund für diese Entwicklung war das schwächere Finanzergebnis, dass im Vorjahr durch den Ertrag aus dem Verkauf von Nebengeschäften geprägt war.

Alle Segmente erzielten im dritten Quartal Umsatzzuwächse. Wiederum gelang es konzernweit, die gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten durch Preiserhöhungen in den Markt weiterzugeben.

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Das Segment Performance Polymers erzielte im dritten Quartal 2008 ein kräftiges Umsatzplus von 40,6 Prozent auf 938 (667) Millionen Euro. Signifikant gestiegene Preise für Rohstoffe und Energien führten zu deutlichen Preisanhebungen bei leicht rückläufigen Mengen und negativen Währungseffekten. Der Umsatz wuchs dementsprechend preisbedingt um 24,3 Prozent. Aus der Einbeziehung der übernommenen Petroflex-Gruppe ergab sich zusätzlich ein Wachstum von 26,7 Prozent. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments wurde überaus deutlich um 33,7 Prozent auf 127 (95) Millionen Euro verbessert. Mit einem Rückgang um 0,7 Prozentpunkte auf 13,5 Prozent lag die EBITDA-Marge nur leicht unter Vorjahresniveau.

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