Kunststoffe für die Automobilindustrie

Lanxess baut Produktionskapazitäten in den USA aus

Um eine zweite Produktionsstraße erweitert Lanxess sein Werk für Kunststoffe in Gastonia, US-Bundesstaat North Carolina. Der Konzern investiert nach eigenen Angaben in die neue Compoundier-Anlage im "US-Autogürtel" rund 15 Millionen Dollar und wird damit die Kapazität von derzeit 20.000 auf 40.000 Tonnen jährlich verdoppeln. Mit dem Bau soll in der zweiten Jahreshälfte 2014 begonnen werden, der Start der Produktion ist für Anfang des Jahres 2016 vorgesehen.

Lanxess, Köln

Das Werk in Gastonia stellt Hightech-Kunststoffe der Marken Durethan (Polyamid) und Pocan (Polyester) her. Hauptabnehmer ist die Automobilindustrie. Lanxess-Landeschef Flemming B. Bjoernslev. "Die Umsätze der US-Automobilbranche haben ihren höchsten Stand seit zehn Jahren erreicht und mit dem Ausbau des Werks in Gastonia unterstreichen wir unser Engagement für unsere Kunden in diesem Bereich."

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