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Lanxess investiert in sein Glasfaser-Werk Antwerpen

Nach eigenen Angaben ist Lanxess der weltweit einzige Hersteller von Hochleistungskunststoffen, der eine eigene Glasfaserproduktion betreibt. Damit habe man nicht nur Vorteile im Wettbewerb, vor allem aber ein "längeres Stück der Prozesskette" mit allen Einflussmöglichkeiten auf Technologie und Entwicklung in der eigenen Hand.

Nachdem ein Investitionsprogramm von rund 35 Mio. Euro in die Kapazitätserweiterung und Modernisierung der Caprolactam-Produktion am Standort Antwerpen weitgehend abgeschlossen ist, wurde nun der Ausbau der Glasfaserfertigung angekündigt. Mit 15 Mio. Euro soll die Kapazität von aktuell rund 60.000 Tonnen um zehn Prozent erhöht werden. Für das Kunststoff-Zwischenprodukt Caprolactam steht nun eine jährliche Produktionskapazität von rund 220.000 Tonnen zur Verfügung. Damit betreibt Lanxess nach eigenen Angaben die größte Einzel-Produktionslinie weltweit.

Weitere Aus- und Aufbaumaßnahmen finden derzeit an weiteren Standorten statt: So entstehen derzeit neue Compoundieranlagen in den USA und Asien und die Kapazitäten bestehender Anlagen werden erweitert.

"Die Investitionen in unsere Antwerpener Anlagen für Caprolactam und Glasfasern stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter", erwartet Michael Zobel, Leiter des Geschäftsbereichs Semi-Crystalline Products. "Mehr als die Hälfte der Glasfasern und des Caprolactam wird intern weiterverwendet. Die Wertschöpfungskette ist in hohem Maße rückwärtsintegriert und damit ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unser Geschäft. Die Produktion dieser wichtigen Zwischenprodukte macht Antwerpen zum Herz des Hightech-Kunststoff-Geschäfts von Lanxess."

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